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588 reviews by:
timefliesaway
Irgendwie hat es mir echt schwer gefallen, dass Buch wieder aufzuschlagen, nachdem ich es zu gemacht und für den Tag weggelegt habe. Nicht, weil mich die Story irgendwie emotional geschädigt hat oder etwas dergleichen, sondern eher das Gegenteil. Ich fand es anfangs ziemlich langweilig.
Die Zitate waren zwar gut, aber das war's dann auch. Ich wusste nicht wirklich, wohin die Story führen soll, außer, dass der Protagonist wahrscheinlich mit dem Mädchen zusammen kommt, schließlich war er in sie von Anfang an verknallt und das Buch heißt so.
Zur Mitte hin wurde das dann aber viel interessanter, als der Protagonist, Miles, mehr ins Sozialleben gefunden hat, mehr interagiert hat und einfach mehr Abenteuer in seinem eigentlichen langweiligen Schulleben passiert sind.
Außerdem fand ich interessant, wie es keine wirklichen Kapitel gab, sondern nur einen Countdown der von 140+ Tagen runter gezählt hat.
Falls ihr aber glaubt, dass es genauso emotional wird wie "das Schicksal ist ein mieser Verräter", habt ihr euch geirrt. Mehr oder weniger habe ich das Buch auch nur wegen dem Film gelesen und es war einfach nicht mal annähernd emotional in dieser Richtung.
Geshippt hab ich Miles und Alaska eigentlich gar nicht. Anfangs eher Miles und Takumi, ihre Interaktionen waren oft sehr lustig, aber vielleicht sind sie doch besser als "nur" Freunde.
(~ 2020 gelesen und Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
Die Zitate waren zwar gut, aber das war's dann auch. Ich wusste nicht wirklich, wohin die Story führen soll, außer, dass der Protagonist wahrscheinlich mit dem Mädchen zusammen kommt, schließlich war er in sie von Anfang an verknallt und das Buch heißt so.
Zur Mitte hin wurde das dann aber viel interessanter, als der Protagonist, Miles, mehr ins Sozialleben gefunden hat, mehr interagiert hat und einfach mehr Abenteuer in seinem eigentlichen langweiligen Schulleben passiert sind.
Außerdem fand ich interessant, wie es keine wirklichen Kapitel gab, sondern nur einen Countdown der von 140+ Tagen runter gezählt hat.
Falls ihr aber glaubt, dass es genauso emotional wird wie "das Schicksal ist ein mieser Verräter", habt ihr euch geirrt. Mehr oder weniger habe ich das Buch auch nur wegen dem Film gelesen und es war einfach nicht mal annähernd emotional in dieser Richtung.
Geshippt hab ich Miles und Alaska eigentlich gar nicht. Anfangs eher Miles und Takumi, ihre Interaktionen waren oft sehr lustig, aber vielleicht sind sie doch besser als "nur" Freunde.
emotional
hopeful
reflective
medium-paced
Plot or Character Driven:
Character
Strong character development:
Yes
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
Yes
Flaws of characters a main focus:
Yes
Fertig am: 21. März 2020
~~~
**Inhalt**
1987. June ist gerade mal 14 Jahre alt, als sie ihren Onkel, nein, ihren besten Freund wegen AIDS verliert.
June ist schüchtern und komisch, lebt in ihrer eigenen Fantasie und ist lieber im Wald unterwegs, als auf Partys zu gehen. Doch Finn, ihr Patenonkel versteht sie. Er kennt ihr Herz voll und ganz. Außerdem lieben die beiden das Mittelalter sehr. Denken sich Geschichten aus, während sie das Requiem von Mozart auf Kassette hören und haben einfach nur Spaß zusammen. Perfekter geht’s nicht, oder?
Aber dann stirbt er. Einfach so.
Und auf die Beerdigung kommt ein unbekannter Mann. June kennt ihn nicht, aber scheinbar ihre Familie. Vor allem Greta, ihre Schwester, scheint mal wieder über alles Bescheid zu wissen. Sie meinen, dass er für Finns Tod verantwortlich ist und hassen ihn deshalb abgrundtief.
Aber June will Antworten. Warum sollte er für den Tod ihres Patenonkels verantwortlich sein? Warum hassen ihn seine Eltern? Warum hat Finn nie etwas von ihm erzählt? Warum weiß Greta immer über alles Bescheid?
Außerdem greift das Buch eine Liebe auf, die so beschämend ist, dass man sie niemanden sagen kann, gleichzeitig frisst einen das aber auf und trotzdem gibt es sicherlich hunderte, die so schon empfanden. Und ich rede nicht von LGBTQIA+.
~
**Meine Meinung**
Viele meiner Freunde haben das Buch als Kitsch bezeichnet, als sie das Cover sahen und den Klappentext durchgelesen haben. Und ich verstehe nicht wieso.
Kitsch ist doch, wenn Liebe als herablassend und unsentimental beschrieben wird. Das ist hier aber so ganz und gar nicht der Fall.
Ich finde das Buch großartig. Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, zumindest was den einen Charakter betrifft, der so ca im zweiten Viertel des Buches neu dazu kommt, aber was hier am wichtigsten ist, sind die Charakter Entwicklungen und was sie alles mit der Zeit dazu lernen.
Außerdem hat das Buch 11 Seiten in meinem Zitate-Heft bekommen. Die Zitate hier sind echt großartig!
Und ich mag die verschiedenen Cover, die es in verschiedenen Sprachen gibt.
~
**Charaktere**
June, 14 Jahre, ist die Protagonistin. Sie scheint aus ihrer Familie am meisten betroffen mit Finns Tod zu sein. Er war immerhin ihr bester Freund. Aber dann sind da auch noch diese Gefühle... sie weiß nicht viel über Liebe. Naja, eigentlich fallen ihr auf Anhieb immer viele Arten von Liebe ein, aber diese hier kann sie nicht einordnen. Sie war zuvor noch nie verliebt, hatte nicht mal einen Crush auf jemanden. Naja, vielleicht Ben. Aber über ihn macht sie sich keine Gedanken.
Greta ist die Schwester von June und 2 Jahre älter als sie, manchmal benimmt sie sich aber älter als 18, da sie eine Klasse übersprungen hat und alle ihre Freunde älter sind als sie.
Anfangs ging sie mir ziemlich auf die Nerven, am Ende wurde aber geklärt, warum sie sich so benahm. Ich mag sie zwar immer noch nicht sonderlich, aber ich kann sie nachvollziehen.
Über Finn, der Patenonkel von June, erfahren wir nur über Junes Erinnerungen oder wenn die anderen Charaktere June irgendwelche Erinnerungen über Finn mitteilen. Aber richtig anwesend ist er nicht, da das Buch nach seinem Tod beginnt. Laut June finde ich ihn aber trotzdem sehr liebenswürdig und eine Person, die ich sicherlich gerne mal kennenlernen würde. Natürlich wird er von June etwas perfektionistisch dargestellt, da sie ihn so gesehen hat. Er war sicherlich nicht perfekt, aber das lernt June mit der Zeit auch selbst.
Die Eltern von June fand ich etwas schwer einzuschätzen. Ein bisschen haben sie mich tatsächlich an meine eigenen Eltern erinnert und das war manchmal doof, weil ich einfach nur ins Buch springen wollte und ihnen meine Meinung sagen.
Der Vater ist recht nett, hält sich aber eher im Hintergrund. Finn war der Bruder von der Mutter, deshalb hatte der Vater natürlich nicht so viel am Hut mit ihm. Am meisten bekommen wir vom Vater mit, wenn die Mutter sich aufregt, dann beruhigt er sie. Er ist also der Friedensstifter in der Familie. Und die Mutter ist die, die alles unter Kontrolle haben will. Die, die immer von June enttäuscht ist und stolz auf Greta. Diese typische Frau, vor der sich der Vater fast schon fürchtet. Nicht der Vater ist Herr in dem Haus, sondern die Mutter. Etwas ungewohnt für die 80er.
~
**Empfehlung**
Alle, die wohl bis hierhin gelesen haben und immer noch interessiert sind.
Und die, die schon mal jemanden geliebt haben, wobei sie sich nicht sicher um ihrer Gefühle waren und gerne jemanden gehabt hätten, der sie versteht...
~~~
**Inhalt**
1987. June ist gerade mal 14 Jahre alt, als sie ihren Onkel, nein, ihren besten Freund wegen AIDS verliert.
June ist schüchtern und komisch, lebt in ihrer eigenen Fantasie und ist lieber im Wald unterwegs, als auf Partys zu gehen. Doch Finn, ihr Patenonkel versteht sie. Er kennt ihr Herz voll und ganz. Außerdem lieben die beiden das Mittelalter sehr. Denken sich Geschichten aus, während sie das Requiem von Mozart auf Kassette hören und haben einfach nur Spaß zusammen. Perfekter geht’s nicht, oder?
Aber dann stirbt er. Einfach so.
Und auf die Beerdigung kommt ein unbekannter Mann. June kennt ihn nicht, aber scheinbar ihre Familie. Vor allem Greta, ihre Schwester, scheint mal wieder über alles Bescheid zu wissen. Sie meinen, dass er für Finns Tod verantwortlich ist und hassen ihn deshalb abgrundtief.
Aber June will Antworten. Warum sollte er für den Tod ihres Patenonkels verantwortlich sein? Warum hassen ihn seine Eltern? Warum hat Finn nie etwas von ihm erzählt? Warum weiß Greta immer über alles Bescheid?
Außerdem greift das Buch eine Liebe auf, die so beschämend ist, dass man sie niemanden sagen kann, gleichzeitig frisst einen das aber auf und trotzdem gibt es sicherlich hunderte, die so schon empfanden. Und ich rede nicht von LGBTQIA+.
~
**Meine Meinung**
Viele meiner Freunde haben das Buch als Kitsch bezeichnet, als sie das Cover sahen und den Klappentext durchgelesen haben. Und ich verstehe nicht wieso.
Kitsch ist doch, wenn Liebe als herablassend und unsentimental beschrieben wird. Das ist hier aber so ganz und gar nicht der Fall.
Ich finde das Buch großartig. Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, zumindest was den einen Charakter betrifft, der so ca im zweiten Viertel des Buches neu dazu kommt, aber was hier am wichtigsten ist, sind die Charakter Entwicklungen und was sie alles mit der Zeit dazu lernen.
Außerdem hat das Buch 11 Seiten in meinem Zitate-Heft bekommen. Die Zitate hier sind echt großartig!
Und ich mag die verschiedenen Cover, die es in verschiedenen Sprachen gibt.
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**Charaktere**
June, 14 Jahre, ist die Protagonistin. Sie scheint aus ihrer Familie am meisten betroffen mit Finns Tod zu sein. Er war immerhin ihr bester Freund. Aber dann sind da auch noch diese Gefühle... sie weiß nicht viel über Liebe. Naja, eigentlich fallen ihr auf Anhieb immer viele Arten von Liebe ein, aber diese hier kann sie nicht einordnen. Sie war zuvor noch nie verliebt, hatte nicht mal einen Crush auf jemanden. Naja, vielleicht Ben. Aber über ihn macht sie sich keine Gedanken.
Greta ist die Schwester von June und 2 Jahre älter als sie, manchmal benimmt sie sich aber älter als 18, da sie eine Klasse übersprungen hat und alle ihre Freunde älter sind als sie.
Anfangs ging sie mir ziemlich auf die Nerven, am Ende wurde aber geklärt, warum sie sich so benahm. Ich mag sie zwar immer noch nicht sonderlich, aber ich kann sie nachvollziehen.
Über Finn, der Patenonkel von June, erfahren wir nur über Junes Erinnerungen oder wenn die anderen Charaktere June irgendwelche Erinnerungen über Finn mitteilen. Aber richtig anwesend ist er nicht, da das Buch nach seinem Tod beginnt. Laut June finde ich ihn aber trotzdem sehr liebenswürdig und eine Person, die ich sicherlich gerne mal kennenlernen würde. Natürlich wird er von June etwas perfektionistisch dargestellt, da sie ihn so gesehen hat. Er war sicherlich nicht perfekt, aber das lernt June mit der Zeit auch selbst.
Die Eltern von June fand ich etwas schwer einzuschätzen. Ein bisschen haben sie mich tatsächlich an meine eigenen Eltern erinnert und das war manchmal doof, weil ich einfach nur ins Buch springen wollte und ihnen meine Meinung sagen.
Der Vater ist recht nett, hält sich aber eher im Hintergrund. Finn war der Bruder von der Mutter, deshalb hatte der Vater natürlich nicht so viel am Hut mit ihm. Am meisten bekommen wir vom Vater mit, wenn die Mutter sich aufregt, dann beruhigt er sie. Er ist also der Friedensstifter in der Familie. Und die Mutter ist die, die alles unter Kontrolle haben will. Die, die immer von June enttäuscht ist und stolz auf Greta. Diese typische Frau, vor der sich der Vater fast schon fürchtet. Nicht der Vater ist Herr in dem Haus, sondern die Mutter. Etwas ungewohnt für die 80er.
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**Empfehlung**
Alle, die wohl bis hierhin gelesen haben und immer noch interessiert sind.
Und die, die schon mal jemanden geliebt haben, wobei sie sich nicht sicher um ihrer Gefühle waren und gerne jemanden gehabt hätten, der sie versteht...
lighthearted
tense
fast-paced
Based on the description, it sounded very promising. The idea is nice, however, the outcome was full of cliches. I still don’t know how I made it until the end, the romance was absolutely cliche. Have I already mentioned it was full of clichés?
Also, it’s way too short. It feels more like a diary, where you’ll only find the highlights of each day, but no daily life of the characters.
~~~
In 10 Stunden durchgelesen.
Fertig am: 05.03.2020
~~
**Inhalt**
Phil ist kurz vorm Sterben. Er ist seit 2 Jahren blind und seitdem im Krankenhaus/Altersheim.
Sein Enkelsohn Noel hasst ihn und kommt ihn kaum besuchen. Aber dafür gibt es Yara, die täglich bei ihm vorbeischaut und mit ihm die Welten der Bücher erkundet. Sie liest ihm jeden Tag vor (weil er es selbst nicht mehr kann).
Aber als er stirbt, bricht Yara zusammen. Es reißt alte Wunden auf. Erst vor kurzem hat sie ihre Eltern verloren und einige Zeit später, als sie zu ihrer Tante nach Hamburg zog, hat sie Phil kennengelernt. Er war ihre Flucht zur Realität, bei ihm konnte sie sie selbst sein und für einen Moment einfach alles vergessen.
Noel kämpft auch mit seinen Gefühlen und fühlt sich schuldig. Am liebsten würde er die Zeit zurück drehen, doch dafür hat er keine Zeit, weil er ziemlich schwere Geldprobleme hat.
Auf der Beerdigung taucht ein mysteriöser Patrick auf, der mit Noel und Yara Kontakt aufnehmen möchte. Er soll für Phil seinen letzten Wunsch erfüllen, bzw. soll Patrick die Briefe mit den genauen Angaben des letzten Wunsches den beiden überbringen, welche Phil einige Wochen vor seinem Tod seinem alten Freund geschickt hat.
Der Wunsch beinhaltet 10 Punkte, wofür man aber reisen muss. Doch nur beide zusammen können die Wünsche erfüllen, nicht alleine. Sie willigen ein, obwohl sie sich abgrundtief hassen. Für Phil.
~~
**Meine Meinung**
Es fühlt sich mehr an, wie ein kurzes Tagebuch. Betonung auf kurz.
Die Autorin will scheinbar schnell den Höhepunkt erreichen und lässt die Einleitung so knapp wie möglich. Was mich allerdings stört.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich gerade von den zwei langen Cronos Cube Bändern komme, bei denen die Autorin Beschreibungen sehr ausführlich zieht und auch irrelevanten Alltag der Charaktere einfügt. Im Gegensatz zu dem, wird hier aber alles Alltägliche übersprungen.
Zeitsprünge werdet ihr hier viele finden. Sehr viele.
Der eine Charakter, der am Anfang stirbt (es ist kein Spoiler weil es im Klappentext steht), verlässt die Geschichte aber viel zu schnell. Ich fand ihn zwar sympathisch, kannte ihn aber viel zu wenig, um wegen seines Todes zu heulen; (der einzige Grund warum mir die Tränen stiegen, ist, weil ich an den Tod meines Opas denken musste und wie sehr ich ihn vermisse).
Ich glaub der stirbt sogar gleich im dritten Kapitel ungefähr? Und das ist nicht viel, weil die Kapitel ziemlich kurz sind. Um die 5 Seiten ca.
Die Beziehung der beiden Protagonisten finde ich auch zu schnell und langweilig. Zuerst waren sie fremde - an der Beerdigung sind sie sich einigermaßen nah gekommen, weil sie beide eine Person verloren haben, aber eigentlich waren sie damit keine Freunde. Noel’s Respektlosigkeit hat Yara von Anfang an genervt und die beiden hassten sich so ziemlich.
Nur Phil’s zuliebe haben sie sich zusammen gerissen und seine letzten Wünsche erfüllt. Das verstehe ich ja, und finde es auch einigermaßen süß. Aber es war mir einfach zu unrealistisch.
Vielleicht wäre die Autorin diesen Punkt des Unrealismus umgangen, wenn sie mehr Alltag der Charaktere mit eingebracht hätte.
Deshalb Tagebuch. Weil die Charaktere nur von den spannenden Szenen im Leben berichten und nicht von dem, was dazwischen passiert. Dabei ist gerade das, was alles umso interessanter macht.
Die Beziehung zwischen den beiden war einfach viel zu vorhersehbar und es gab kaum andere Charaktere, die man mit den Protagonisten shippen könnte.
~
An sich finde ich dieses Tagebuch-artige ja auch nicht ganz so schlimm. Ava reed ist ja so ziemlich bekannt dafür und auch für ihre 2 Sichten der beiden Protagonisten (auch wenn ich das nicht immer mag).
Allerdings nichts für jemanden, der die Charaktere voll und ganz kennenlernen möchte und in ihr Alltagsleben hineintauchen will, denn dazu ist es viel zu kurz verfasst.
~
Was mir dann aber doch gefällt ist die halbe Weltreise.
Ich selbst träume von einer Weltreise - irgendwann. Und ja, wirklich um die ganze Welt. Genauso wie “die Antwort auf Vielleicht” hat mich dieses Buch auch noch einmal mehr in den hintern getreten, mich endlich aufzuraffen und diese verdammte Reise zu planen.
Yara und Noel haben die 2 wöchige Reise immerhin an einem Tag durchgeplant und hatten 1 Woche um Hotels, Flugtickets, Routen, etc zu besorgen. Und sie haben es geschafft. Sie sind wirklich gestartet.
Also heißt es: wenn du es wirklich willst, dann kannst du es auch schaffen. Aber nur, wenn du es wirklich willst.
Tja, was mir eigentlich nur fehlt ist das Geld.
~~
**Empfehlung**
Für alle die gern tagebuchartige Schnulzen lesen.
Und die jetzt gern verreisen würden, es aber wegen Covid nicht können.
Also, it’s way too short. It feels more like a diary, where you’ll only find the highlights of each day, but no daily life of the characters.
~~~
In 10 Stunden durchgelesen.
Fertig am: 05.03.2020
~~
**Inhalt**
Phil ist kurz vorm Sterben. Er ist seit 2 Jahren blind und seitdem im Krankenhaus/Altersheim.
Sein Enkelsohn Noel hasst ihn und kommt ihn kaum besuchen. Aber dafür gibt es Yara, die täglich bei ihm vorbeischaut und mit ihm die Welten der Bücher erkundet. Sie liest ihm jeden Tag vor (weil er es selbst nicht mehr kann).
Aber als er stirbt, bricht Yara zusammen. Es reißt alte Wunden auf. Erst vor kurzem hat sie ihre Eltern verloren und einige Zeit später, als sie zu ihrer Tante nach Hamburg zog, hat sie Phil kennengelernt. Er war ihre Flucht zur Realität, bei ihm konnte sie sie selbst sein und für einen Moment einfach alles vergessen.
Noel kämpft auch mit seinen Gefühlen und fühlt sich schuldig. Am liebsten würde er die Zeit zurück drehen, doch dafür hat er keine Zeit, weil er ziemlich schwere Geldprobleme hat.
Auf der Beerdigung taucht ein mysteriöser Patrick auf, der mit Noel und Yara Kontakt aufnehmen möchte. Er soll für Phil seinen letzten Wunsch erfüllen, bzw. soll Patrick die Briefe mit den genauen Angaben des letzten Wunsches den beiden überbringen, welche Phil einige Wochen vor seinem Tod seinem alten Freund geschickt hat.
Der Wunsch beinhaltet 10 Punkte, wofür man aber reisen muss. Doch nur beide zusammen können die Wünsche erfüllen, nicht alleine. Sie willigen ein, obwohl sie sich abgrundtief hassen. Für Phil.
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**Meine Meinung**
Es fühlt sich mehr an, wie ein kurzes Tagebuch. Betonung auf kurz.
Die Autorin will scheinbar schnell den Höhepunkt erreichen und lässt die Einleitung so knapp wie möglich. Was mich allerdings stört.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich gerade von den zwei langen Cronos Cube Bändern komme, bei denen die Autorin Beschreibungen sehr ausführlich zieht und auch irrelevanten Alltag der Charaktere einfügt. Im Gegensatz zu dem, wird hier aber alles Alltägliche übersprungen.
Zeitsprünge werdet ihr hier viele finden. Sehr viele.
Der eine Charakter, der am Anfang stirbt (es ist kein Spoiler weil es im Klappentext steht), verlässt die Geschichte aber viel zu schnell. Ich fand ihn zwar sympathisch, kannte ihn aber viel zu wenig, um wegen seines Todes zu heulen; (der einzige Grund warum mir die Tränen stiegen, ist, weil ich an den Tod meines Opas denken musste und wie sehr ich ihn vermisse).
Ich glaub der stirbt sogar gleich im dritten Kapitel ungefähr? Und das ist nicht viel, weil die Kapitel ziemlich kurz sind. Um die 5 Seiten ca.
Die Beziehung der beiden Protagonisten finde ich auch zu schnell und langweilig. Zuerst waren sie fremde - an der Beerdigung sind sie sich einigermaßen nah gekommen, weil sie beide eine Person verloren haben, aber eigentlich waren sie damit keine Freunde. Noel’s Respektlosigkeit hat Yara von Anfang an genervt und die beiden hassten sich so ziemlich.
Nur Phil’s zuliebe haben sie sich zusammen gerissen und seine letzten Wünsche erfüllt. Das verstehe ich ja, und finde es auch einigermaßen süß. Aber es war mir einfach zu unrealistisch.
Vielleicht wäre die Autorin diesen Punkt des Unrealismus umgangen, wenn sie mehr Alltag der Charaktere mit eingebracht hätte.
Deshalb Tagebuch. Weil die Charaktere nur von den spannenden Szenen im Leben berichten und nicht von dem, was dazwischen passiert. Dabei ist gerade das, was alles umso interessanter macht.
Die Beziehung zwischen den beiden war einfach viel zu vorhersehbar und es gab kaum andere Charaktere, die man mit den Protagonisten shippen könnte.
~
An sich finde ich dieses Tagebuch-artige ja auch nicht ganz so schlimm. Ava reed ist ja so ziemlich bekannt dafür und auch für ihre 2 Sichten der beiden Protagonisten (auch wenn ich das nicht immer mag).
Allerdings nichts für jemanden, der die Charaktere voll und ganz kennenlernen möchte und in ihr Alltagsleben hineintauchen will, denn dazu ist es viel zu kurz verfasst.
~
Was mir dann aber doch gefällt ist die halbe Weltreise.
Ich selbst träume von einer Weltreise - irgendwann. Und ja, wirklich um die ganze Welt. Genauso wie “die Antwort auf Vielleicht” hat mich dieses Buch auch noch einmal mehr in den hintern getreten, mich endlich aufzuraffen und diese verdammte Reise zu planen.
Yara und Noel haben die 2 wöchige Reise immerhin an einem Tag durchgeplant und hatten 1 Woche um Hotels, Flugtickets, Routen, etc zu besorgen. Und sie haben es geschafft. Sie sind wirklich gestartet.
Also heißt es: wenn du es wirklich willst, dann kannst du es auch schaffen. Aber nur, wenn du es wirklich willst.
Tja, was mir eigentlich nur fehlt ist das Geld.
~~
**Empfehlung**
Für alle die gern tagebuchartige Schnulzen lesen.
Und die jetzt gern verreisen würden, es aber wegen Covid nicht können.
adventurous
emotional
inspiring
mysterious
medium-paced
In 3 Tagen durchgelesen <3
~~~
**Inhalt**
Es ist das Jahr 2030. Irland, Dublin. Europa wurde zum Überwachungsstaat – überall lauern Drohnen, die 3 Meter über dem Boden schweben, um den Menschen immer wieder in die Köpfe zu werfen, dass sie beobachtet werden. Bloß nicht aus der Reihe tanzen, ansonsten hast du die Polizei am Hals.
Frei reden kann man auch nicht mehr. Jedes Handy ist gechipt, welches eine Wanze enthält. Alle deine Gespräche werden aufgezeichnet und du wirst damit geortet, selbst wenn dein Handy aus ist. Sogar die Kleidung ist gechipt, eine Software, die nur die Drohnen lesen können. Wenn du beim Bezahlen der Kleidung dein Handy dabei hattest und die Drohne dich auf offener Straße hinterher scannt, ist automatisch deine Unterschrift dabei, als hättest du sie in Großbuchstaben mit einem Edding auf deine Klamotten selbst geschrieben.
Wie auch immer, den Leuten wurde das zu viel und in 2028 kam ein virtuelles Spiel auf den Markt, welches alles veränderte. Die Konsole des Spiels ist keine VR-Brille, sondern du selbst und ein Würfel. Den Würfel steckst du an ein Netzwerk. Mit dem Würfel kommt noch eine Kappe und blaue Pillen. Die Kappe setzt du auf deinen Kopf, sie verbindet sich mit deinem Gehirn, sobald du die Pillen geschluckt hast, welche deinen Körper entspannen, sodass die Kappe freien Zugriff auf deine Gehirnfrequenzen hat.
In der virtuellen Welt landest du selbst, wie als würdest du träumen. Dein Körper hat sich nicht verändert; du erstellst keinen Avatar. Alles was dort passiert, wird deinen Körper in real life nicht effektiveren – zum Beispiel wenn du im Spiel stirbst, passiert Dir nichts in real life.
Was so großartig an dem Spiel ist? Abgesehen davon, dass man dort wie in einem sozialen Netzwerk jedem begegnen kann, der das spielt und man dort magische Kräfte erlernen kann, gibt es dort keine Drohnen. Du kannst frei reden, niemand wird es herausfinden.
Aber nicht jeder ist begeistert über das Spiel. Da niemand weiß, was Leute dort drüben treiben oder besprechen, nutzen das viele Terroristen aus, um Anschläge zu planen, deshalb wird es auch Terroristenspiel genannt.
So auch geht es Lachlan und Zack – die besten Freunde und Protagonisten, die ihre Geschichte erzählen. Lachlan, stinkreich, lebt in einer Villa. Zack, quasi Bruder von Lachlan, da die Familie ihn vor 5 Jahren aufnahm. Zack hat einen Traumberuf, den er um alles in der Welt durchsetzen wurde und zielstrebig darauf hinzubewegt. Lachlan, dem es genug ist, in einer überwachten Welt zu leben, plant schon seit einiger Zeit mit einem Internetfreund etwas. Bevor er aber irgendwas umsetzen kann, wird er von einem wildfremden Typen entführt, der meint, Lachlan solle in Cronos etwas für ihn erledigen bzw. in die reale Welt mitbringen. Sein Leben steht auf dem Spiel und anscheinend war Lachlan’s Entführung nur ein Druckmittel, um eigentlich Zack in die virtuelle Realität zu bringen...
~
**Meine Meinung**
Das Buch ist eine Achterbahn mit Adrenalin, man fühlt sich wie in einem Actionfilm – nein, mehrere Actionfilme hintereinander –, es passiert immer wieder was und man weiß nie wirklich, wann Schluss ist, wann die Charaktere ausschnaufen dürfen.
Den Prolog fand ich aber verwirrend und hab das Buch auch fast schon aufgeben, wollte es weglegen, aber keine Ahnung was mich daran hinderte, doch ich habe es gekauft und bin mehr als froh über diese Entscheidung. Nach dem zweiten Kapitel hat es mich bereits in seinen Bann gelegt, mich gefesselt, ich wollte gar nicht mehr aufhören. Die Charaktere waren mir sehr interessant – ich wollte mehr erfahren. Mehr von dieser nahen Zukunft erfahren, die so erschreckend nah scheint.
Dir Beziehungen der Charaktere mochte ich besonders. Immer wieder hab ich welche miteinander geshippt, dann aber gleich nicht mehr, als einer von ihnen eine Entscheidung traf, die mir unsympathisch war und mir der andere Charakter leid tat. Erst war es Lachlan, den ich sympathischer fand, derjenige, wegen dem ich das Buch weiterlas. Im Laufe des Buches hat sich das aber so ziemlich gewandelt und jetzt bin ich auf Zacks Seite.
Echt ein Wunder, was die Autorin mit ihrem Schreibstil geschaffen hat. Jeder Charakter – auch Nebencharaktere – war wertvoll und hatte etwas an sich, über das man mehr erfahren wollte. Niemand war so wirklich überflüssig und jeder hatte nachvollziehbare Schwächen.
Die virtuelle Welt war meiner Meinung nach sehr präzise durchdacht und ich würde das jetzt gerne am liebsten auch spielen. Die Wesen waren in meiner Vorstellung erschreckend, aber irgendwie auch süß. Ich hatte schon immer was für Fantasy Tiere.
Um zum Punkt zu kommen: ich bin begeistert von dem Buch und kann es kaum erwarten, mit dem 2. Teil zu beginnen.
~
**Empfehlung**
Wer Dystopien mag, für den ist es sicherlich was. Es ist ein Überwachungsstaat, nicht vergessen. Das, worüber sich die Politiker schon in unserer Zeit seit einigen Jahren befassen. Andererseits könnte man es auch als sci-fi Buch betrachten, wegen des hervorragend Spiels, die Technik bezüglich der Drohnen, der Handys und natürlich der Klamotten. 2030 ist gar nicht mal so weit entfernt und auch wenn ich glaube, dass diese Realität erst etwas später eintreffen wird, schadet es nicht, sich in das Buch rein zu lesen.
Am liebsten würde ich es auch allen Drehbuchautoren und Filmdirektoren empfehlen, damit sie daraus ein Film – bzw. eine Filmreihe – drehen, denn es ist perfektes Filmmaterial.
-21.02.2020
~~~
**Inhalt**
Es ist das Jahr 2030. Irland, Dublin. Europa wurde zum Überwachungsstaat – überall lauern Drohnen, die 3 Meter über dem Boden schweben, um den Menschen immer wieder in die Köpfe zu werfen, dass sie beobachtet werden. Bloß nicht aus der Reihe tanzen, ansonsten hast du die Polizei am Hals.
Frei reden kann man auch nicht mehr. Jedes Handy ist gechipt, welches eine Wanze enthält. Alle deine Gespräche werden aufgezeichnet und du wirst damit geortet, selbst wenn dein Handy aus ist. Sogar die Kleidung ist gechipt, eine Software, die nur die Drohnen lesen können. Wenn du beim Bezahlen der Kleidung dein Handy dabei hattest und die Drohne dich auf offener Straße hinterher scannt, ist automatisch deine Unterschrift dabei, als hättest du sie in Großbuchstaben mit einem Edding auf deine Klamotten selbst geschrieben.
Wie auch immer, den Leuten wurde das zu viel und in 2028 kam ein virtuelles Spiel auf den Markt, welches alles veränderte. Die Konsole des Spiels ist keine VR-Brille, sondern du selbst und ein Würfel. Den Würfel steckst du an ein Netzwerk. Mit dem Würfel kommt noch eine Kappe und blaue Pillen. Die Kappe setzt du auf deinen Kopf, sie verbindet sich mit deinem Gehirn, sobald du die Pillen geschluckt hast, welche deinen Körper entspannen, sodass die Kappe freien Zugriff auf deine Gehirnfrequenzen hat.
In der virtuellen Welt landest du selbst, wie als würdest du träumen. Dein Körper hat sich nicht verändert; du erstellst keinen Avatar. Alles was dort passiert, wird deinen Körper in real life nicht effektiveren – zum Beispiel wenn du im Spiel stirbst, passiert Dir nichts in real life.
Was so großartig an dem Spiel ist? Abgesehen davon, dass man dort wie in einem sozialen Netzwerk jedem begegnen kann, der das spielt und man dort magische Kräfte erlernen kann, gibt es dort keine Drohnen. Du kannst frei reden, niemand wird es herausfinden.
Aber nicht jeder ist begeistert über das Spiel. Da niemand weiß, was Leute dort drüben treiben oder besprechen, nutzen das viele Terroristen aus, um Anschläge zu planen, deshalb wird es auch Terroristenspiel genannt.
So auch geht es Lachlan und Zack – die besten Freunde und Protagonisten, die ihre Geschichte erzählen. Lachlan, stinkreich, lebt in einer Villa. Zack, quasi Bruder von Lachlan, da die Familie ihn vor 5 Jahren aufnahm. Zack hat einen Traumberuf, den er um alles in der Welt durchsetzen wurde und zielstrebig darauf hinzubewegt. Lachlan, dem es genug ist, in einer überwachten Welt zu leben, plant schon seit einiger Zeit mit einem Internetfreund etwas. Bevor er aber irgendwas umsetzen kann, wird er von einem wildfremden Typen entführt, der meint, Lachlan solle in Cronos etwas für ihn erledigen bzw. in die reale Welt mitbringen. Sein Leben steht auf dem Spiel und anscheinend war Lachlan’s Entführung nur ein Druckmittel, um eigentlich Zack in die virtuelle Realität zu bringen...
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**Meine Meinung**
Das Buch ist eine Achterbahn mit Adrenalin, man fühlt sich wie in einem Actionfilm – nein, mehrere Actionfilme hintereinander –, es passiert immer wieder was und man weiß nie wirklich, wann Schluss ist, wann die Charaktere ausschnaufen dürfen.
Den Prolog fand ich aber verwirrend und hab das Buch auch fast schon aufgeben, wollte es weglegen, aber keine Ahnung was mich daran hinderte, doch ich habe es gekauft und bin mehr als froh über diese Entscheidung. Nach dem zweiten Kapitel hat es mich bereits in seinen Bann gelegt, mich gefesselt, ich wollte gar nicht mehr aufhören. Die Charaktere waren mir sehr interessant – ich wollte mehr erfahren. Mehr von dieser nahen Zukunft erfahren, die so erschreckend nah scheint.
Dir Beziehungen der Charaktere mochte ich besonders. Immer wieder hab ich welche miteinander geshippt, dann aber gleich nicht mehr, als einer von ihnen eine Entscheidung traf, die mir unsympathisch war und mir der andere Charakter leid tat. Erst war es Lachlan, den ich sympathischer fand, derjenige, wegen dem ich das Buch weiterlas. Im Laufe des Buches hat sich das aber so ziemlich gewandelt und jetzt bin ich auf Zacks Seite.
Echt ein Wunder, was die Autorin mit ihrem Schreibstil geschaffen hat. Jeder Charakter – auch Nebencharaktere – war wertvoll und hatte etwas an sich, über das man mehr erfahren wollte. Niemand war so wirklich überflüssig und jeder hatte nachvollziehbare Schwächen.
Die virtuelle Welt war meiner Meinung nach sehr präzise durchdacht und ich würde das jetzt gerne am liebsten auch spielen. Die Wesen waren in meiner Vorstellung erschreckend, aber irgendwie auch süß. Ich hatte schon immer was für Fantasy Tiere.
Um zum Punkt zu kommen: ich bin begeistert von dem Buch und kann es kaum erwarten, mit dem 2. Teil zu beginnen.
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**Empfehlung**
Wer Dystopien mag, für den ist es sicherlich was. Es ist ein Überwachungsstaat, nicht vergessen. Das, worüber sich die Politiker schon in unserer Zeit seit einigen Jahren befassen. Andererseits könnte man es auch als sci-fi Buch betrachten, wegen des hervorragend Spiels, die Technik bezüglich der Drohnen, der Handys und natürlich der Klamotten. 2030 ist gar nicht mal so weit entfernt und auch wenn ich glaube, dass diese Realität erst etwas später eintreffen wird, schadet es nicht, sich in das Buch rein zu lesen.
Am liebsten würde ich es auch allen Drehbuchautoren und Filmdirektoren empfehlen, damit sie daraus ein Film – bzw. eine Filmreihe – drehen, denn es ist perfektes Filmmaterial.
-21.02.2020
Naja. Etwas zweigespalten. Einerseits gute Idee mit nachvollziehbaren Charakteren. Andererseits viel zu klischeehaft.
Story/Charaktere:
Uff. Es ist aber auch immer wieder dasselbe mit Ava Reed. Immer hat sie zwei verschiedene Perspektiven, und immer ist das ein Mädchen und ein Junge, die sich anfangs klischeehaft nicht verstehen, aber dann dem Umständen entsprechend zueinander finden, weil sie irgendwie müssen, und dann sich ineinander verlieben. Und diese Liebe ist manchmal schon schlimmer – und klischeehafter – als in Disney zwischen Prinz und Prinzessin.
Abgesehen von dem ganzen Klischee – bei dem ich immer wieder kotzen muss – ist das Buch ja ganz gut. Und Achtung hier: emotional.
An sich mag ich es. Es hat mich am Ende zum Weinen gebracht und wie ich ja immer sage: ein gutes Buch ist es dann, wenn man alle Emotionen verspürt während des Lesens. Das Weinen kam allerdings daher, dass mich das ganze nur an einen Teil meines Lebens erinnert hat und die Erinnerungen wohl doch zu viel wurden, beziehungsweise kann man sogar sagen, dass ich ein wenig eifersüchtig auf Leni war, aber dazu später mehr...
Angesehen mal davon, gibt es zwei Sachen, die mich richtig wütend und enttäuscht zugleich machen: der Perspektivenwechsel und die Reise.
- Der Perspektivenwechsel von Leni zu Matti deshalb, da Matti erst ab dem 16. Kapitel übernimmt, aber dann auch nur ab und zu nicht immer. Das ganze hätte man außerdem auch streichen können, die ersten Kapitel von Matti waren ziemlich unnötig (zwar interessant, aber unnötig insgesamt) und später erzählt er Leni sowieso das Ganze.
- Die Reise... nun ja.
Einerseits bin ich eifersüchtig, weil ich zu gern auch sowas mal machen würde. Andererseits hat es zu dem Buch ganz und gar nicht rein gepasst, naja schon, aber es hinterlässt die falsche Nachricht. So nach dem Motto: “wenn du aus deiner Depression raus willst, musst du aus der Klinik fliehen, am besten mit einem Jungen, der auch weg will und den du kaum kennst, ihr habt keine Pläne und reist durch das halbe Deutschland, dann erkennt ihr dass das Dumm war, aber ihr erlebt trotzdem wunderschöne Momente, seht einen weiteren Teil der Welt, und zwischendrin verliebt ihr euch ineinander. Und das veranlasst dich dann dazu, weiterzukämpfen und der Depression den Mittelfinger zu zeigen, denn du hast ja jetzt schöne Momente erlebt.”
Falsch.
Der Anfang des Buches war gut. Er hat die Symptome und alles echt gut rüber gebracht und detailgetreu beschreiben. Aber das mit der Reise... nope. Viel zu viel und viel zu unrealistisch. Es hinterlässt wie gesagt die falsche Nachricht und ohne diesen Trip hätte das Buch auch sehr gut funktioniert, wäre zudem noch realistisch und würde mich nicht so wütend machen.
• Leni:
Anfangs fand ich sie etwas dramatisch.
Mir ist klar, dass Depressionen scheiße sind und ich fühle mich auch etwas schlecht für diesen Kommentar. Aber denkt ihr nicht auch manchmal an eure schlechten Phasen zurück und fandet euch dermaßen dramatisch/theatralisch in diesen Situationen? Ne? Nur ich? Okay, dann lassen wir das dabei.
Sie hat zwar einige Makel, aber irgendwie scheint mir bei Ava Reed trotzdem immer alles zu perfekt zu sein (im negativen Sinne).
Bei solchen Charakteren fragt man sich halt: wie konntest DU Depression bekommen? Du hast alles. Menschen, die dich lieben. Wirklich lieben. Du hast ein festes Dach über dem Kopf. Genug Geld. Alles. Wie kann es dir da schlecht gehen?
Aber trotzdem sind es immer diese Charaktere kn Büchern/Filmen, die dann die Depression bekommen. Und nicht andere, die es irgendwie den Umständen entsprechend bekommen hätten sollen.
Einerseits mag ich sie ja. Über das Buch hinweg wurde sie authentischer und nicht mehr so dramatisch meiner Meinung nach. Und auch ihre Ängste waren nachvollziehbar. Aber... naja keine Ahnung, irgendwie stimmt wohl die Chemie zwischen mir und ihr nicht so.
• Matti:
Klischeehafter Prinz.
Nein, er ist kein Prinz, Geld hätte er dafür zwar genug, aber das meinte ich damit nicht. Ich wollte damit eher sagen, dass er mit den Disney boys zu vergleichen ist. Einfach immer und überall für ihre Prinzessin am richtigen Ort und immer da wenn sie sie brauchen.
Kotz. Wenn ich solche Charaktere will, schau ich mir einen Disney Film an und lese kein Buch, in dem es um schwere Krankheiten geht.
Okay, anfangs mochte ich ihn noch. Vor allem seine Flüche und seinen Sarkasmus. Aber dann, als mit klar wurde, dass Leni und Matti sowieso das “perfekte Paar der Welt” in dem Buch sein werden, war es mir zu viel...
Und er ist viel zu weich am Ende geworden.
Sorry, aber Ava Reed kann einfach keine männlichen Charaktere schreiben.
• Emma:
Perfekte beste Freundin.
Ist immer für dich da, prügelt männliche Idioten (auch bekannt unter: Teenager Jungs) aus deinem Weg und würde die ganze Welt für dich auf den Kopf stellen.
Die beste Freundin, die jeder gerne hätte.
Habt ihr diese beste Freundin/diesen besten Freund? Und hattet ihr auch eine Depression? Das erstere freut mich, das zweite nicht, aber wenn ihr das erste hattet, seid ihr sicher heil raus gekommen.
Aber ich bin mir sicher – oder zumindest hoffe ich gerade, dass ich nicht die einzige bin –, dass nicht jeder, der in einer schweren Depression oder Angststörung steckt, auch zeitgleich die dickste beste Freundin an seiner Seite hat.
Aber irgendwie findet man solche Charaktere immer in diesen Büchern. Wenn der Autor noch einen Charakter braucht... schön, aber gib ihm wenigstens auch ein paar Schwächen oder Makel.
Ich mag Emma zwar, aber... Nun ja, wie kann man die perfekte beste Freundin denn nicht mögen?
Cover:
Das Cover ist ehrlich gesagt zu toll für diese Story.
Ernsthaft, dieses Cover ist so schön und beruhigend, macht aber gleichzeitig neugierig und auch irgendwie fantasievoll. Auf jeden Fall denke ich bei dem Cover an eine ganz neue Welt, vielleicht sogar an ein Portal, das mich woandershin bringt. Und auch wenn Bücher generell ja genau das machen, so meinte ich das nicht.
Das Cover ist schlichtweg zu gut für die Story.
Das Grün erinnert auch irgendwie an Natur, fällt mir grad auf. Findet ihr nicht? Von Natur ist in dem Buch aber keine Rede. Jedenfalls kein fantasy, natürlich kommt sie vor, aber das meiste spielt sowieso in Städten.
Bewertung:
Eigentlich 1 Stern, aber der 2. Stern ist für die selbstgeschriebenen Tagebucheinträge zwischen den Kapiteln.
(~ 2020 gelesen und Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
Story/Charaktere:
Uff. Es ist aber auch immer wieder dasselbe mit Ava Reed. Immer hat sie zwei verschiedene Perspektiven, und immer ist das ein Mädchen und ein Junge, die sich anfangs klischeehaft nicht verstehen, aber dann dem Umständen entsprechend zueinander finden, weil sie irgendwie müssen, und dann sich ineinander verlieben. Und diese Liebe ist manchmal schon schlimmer – und klischeehafter – als in Disney zwischen Prinz und Prinzessin.
Abgesehen von dem ganzen Klischee – bei dem ich immer wieder kotzen muss – ist das Buch ja ganz gut. Und Achtung hier: emotional.
An sich mag ich es. Es hat mich am Ende zum Weinen gebracht und wie ich ja immer sage: ein gutes Buch ist es dann, wenn man alle Emotionen verspürt während des Lesens. Das Weinen kam allerdings daher, dass mich das ganze nur an einen Teil meines Lebens erinnert hat und die Erinnerungen wohl doch zu viel wurden, beziehungsweise kann man sogar sagen, dass ich ein wenig eifersüchtig auf Leni war, aber dazu später mehr...
Angesehen mal davon, gibt es zwei Sachen, die mich richtig wütend und enttäuscht zugleich machen: der Perspektivenwechsel und die Reise.
- Der Perspektivenwechsel von Leni zu Matti deshalb, da Matti erst ab dem 16. Kapitel übernimmt, aber dann auch nur ab und zu nicht immer. Das ganze hätte man außerdem auch streichen können, die ersten Kapitel von Matti waren ziemlich unnötig (zwar interessant, aber unnötig insgesamt) und später erzählt er Leni sowieso das Ganze.
- Die Reise... nun ja.
Einerseits bin ich eifersüchtig, weil ich zu gern auch sowas mal machen würde. Andererseits hat es zu dem Buch ganz und gar nicht rein gepasst, naja schon, aber es hinterlässt die falsche Nachricht. So nach dem Motto: “wenn du aus deiner Depression raus willst, musst du aus der Klinik fliehen, am besten mit einem Jungen, der auch weg will und den du kaum kennst, ihr habt keine Pläne und reist durch das halbe Deutschland, dann erkennt ihr dass das Dumm war, aber ihr erlebt trotzdem wunderschöne Momente, seht einen weiteren Teil der Welt, und zwischendrin verliebt ihr euch ineinander. Und das veranlasst dich dann dazu, weiterzukämpfen und der Depression den Mittelfinger zu zeigen, denn du hast ja jetzt schöne Momente erlebt.”
Falsch.
Der Anfang des Buches war gut. Er hat die Symptome und alles echt gut rüber gebracht und detailgetreu beschreiben. Aber das mit der Reise... nope. Viel zu viel und viel zu unrealistisch. Es hinterlässt wie gesagt die falsche Nachricht und ohne diesen Trip hätte das Buch auch sehr gut funktioniert, wäre zudem noch realistisch und würde mich nicht so wütend machen.
• Leni:
Anfangs fand ich sie etwas dramatisch.
Mir ist klar, dass Depressionen scheiße sind und ich fühle mich auch etwas schlecht für diesen Kommentar. Aber denkt ihr nicht auch manchmal an eure schlechten Phasen zurück und fandet euch dermaßen dramatisch/theatralisch in diesen Situationen? Ne? Nur ich? Okay, dann lassen wir das dabei.
Sie hat zwar einige Makel, aber irgendwie scheint mir bei Ava Reed trotzdem immer alles zu perfekt zu sein (im negativen Sinne).
Bei solchen Charakteren fragt man sich halt: wie konntest DU Depression bekommen? Du hast alles. Menschen, die dich lieben. Wirklich lieben. Du hast ein festes Dach über dem Kopf. Genug Geld. Alles. Wie kann es dir da schlecht gehen?
Aber trotzdem sind es immer diese Charaktere kn Büchern/Filmen, die dann die Depression bekommen. Und nicht andere, die es irgendwie den Umständen entsprechend bekommen hätten sollen.
Einerseits mag ich sie ja. Über das Buch hinweg wurde sie authentischer und nicht mehr so dramatisch meiner Meinung nach. Und auch ihre Ängste waren nachvollziehbar. Aber... naja keine Ahnung, irgendwie stimmt wohl die Chemie zwischen mir und ihr nicht so.
• Matti:
Klischeehafter Prinz.
Nein, er ist kein Prinz, Geld hätte er dafür zwar genug, aber das meinte ich damit nicht. Ich wollte damit eher sagen, dass er mit den Disney boys zu vergleichen ist. Einfach immer und überall für ihre Prinzessin am richtigen Ort und immer da wenn sie sie brauchen.
Kotz. Wenn ich solche Charaktere will, schau ich mir einen Disney Film an und lese kein Buch, in dem es um schwere Krankheiten geht.
Okay, anfangs mochte ich ihn noch. Vor allem seine Flüche und seinen Sarkasmus. Aber dann, als mit klar wurde, dass Leni und Matti sowieso das “perfekte Paar der Welt” in dem Buch sein werden, war es mir zu viel...
Und er ist viel zu weich am Ende geworden.
Sorry, aber Ava Reed kann einfach keine männlichen Charaktere schreiben.
• Emma:
Perfekte beste Freundin.
Ist immer für dich da, prügelt männliche Idioten (auch bekannt unter: Teenager Jungs) aus deinem Weg und würde die ganze Welt für dich auf den Kopf stellen.
Die beste Freundin, die jeder gerne hätte.
Habt ihr diese beste Freundin/diesen besten Freund? Und hattet ihr auch eine Depression? Das erstere freut mich, das zweite nicht, aber wenn ihr das erste hattet, seid ihr sicher heil raus gekommen.
Aber ich bin mir sicher – oder zumindest hoffe ich gerade, dass ich nicht die einzige bin –, dass nicht jeder, der in einer schweren Depression oder Angststörung steckt, auch zeitgleich die dickste beste Freundin an seiner Seite hat.
Aber irgendwie findet man solche Charaktere immer in diesen Büchern. Wenn der Autor noch einen Charakter braucht... schön, aber gib ihm wenigstens auch ein paar Schwächen oder Makel.
Ich mag Emma zwar, aber... Nun ja, wie kann man die perfekte beste Freundin denn nicht mögen?
Cover:
Das Cover ist ehrlich gesagt zu toll für diese Story.
Ernsthaft, dieses Cover ist so schön und beruhigend, macht aber gleichzeitig neugierig und auch irgendwie fantasievoll. Auf jeden Fall denke ich bei dem Cover an eine ganz neue Welt, vielleicht sogar an ein Portal, das mich woandershin bringt. Und auch wenn Bücher generell ja genau das machen, so meinte ich das nicht.
Das Cover ist schlichtweg zu gut für die Story.
Das Grün erinnert auch irgendwie an Natur, fällt mir grad auf. Findet ihr nicht? Von Natur ist in dem Buch aber keine Rede. Jedenfalls kein fantasy, natürlich kommt sie vor, aber das meiste spielt sowieso in Städten.
Bewertung:
Eigentlich 1 Stern, aber der 2. Stern ist für die selbstgeschriebenen Tagebucheinträge zwischen den Kapiteln.
(~ 2020 gelesen und Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
funny
reflective
medium-paced
Plot or Character Driven:
Character
Strong character development:
Complicated
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
Complicated
Flaws of characters a main focus:
Yes
Als ich das Buch irgendwann 2019 gelesen hab, war ich nicht sehr begeistert davon. Vielleicht auch, weil ich es mehr oder weniger überflogen hab, da mir der Anfang todlangweilig kam und ich einfach nur wissen wollte, ob es zum Ende hin irgendwie noch spannend wird.
Nun, im Februar 2021 haben wir das Buch als Lektüre gelesen, wobei ich dadurch einige Seiten zu lesen bekam, die ich während dem Überfliegen in 2019 wohl übersprungen habe. Ich hab’s also praktisch erneut gelesen, nur mit mehr Seiten. Jetzt macht die Story mehr Sinn, lol.
Story:
Wie oben beschrieben, vorerst langweilig. Als wir das in der Schule angefangen haben, fand ich es wieder langweilig. (Vor allem, da ich das Ende ja schon kannte). Aber ich hab mich mal zusammengerissen und jede Seite durchgezogen. Macht wirklich mehr Sinn, muss ich sagen. Naja, wer schaut ja auch bei einer Serie nur ein paar Folgen von jeder Staffel, was?
Wie dem auch sei, zum Ende hin wurde es tatsächlich noch ein wenig spannender. Zumindest hat es mich neugierig gemacht, aber es konnte mir noch lange nicht dieselben Gefühle vermitteln, wie es ein Thriller oder ein Fantasy Roman könnte.
Ich bin nur ein wenig enttäuscht vom Ende, da, wie in so ziemlich jedem Roman, die Romanze nicht so verlief, wie mein shipping heart es gerne hätte. Ich mag die weibliche Figur – mit der Peter am Ende zusammenkommt – auch überhaupt gar nicht, und hab ihn seit der eine Charakter vorgestellt wurde (so ziemlich Anfang des Buches) mit dieser Person geshippt.
Cover:
Ich finde es interessant und super kreativ, dass es zwei Versionen von dem Cover (und auch dem Innenleben des Buches) gibt. Hell und dunkel. (Ich hab die dunkle Version.)
Die Story an sich unterscheidet sich dabei nicht, aber da die Welt (QualityLand) auf Werbung basiert, hat der Autor auch Seiten mit Werbung zwischen den Kapiteln eingebaut. Und diese sind eben ein wenig verschieden. Aber nur minimal. Super Idee.
(~ 2021 Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
Nun, im Februar 2021 haben wir das Buch als Lektüre gelesen, wobei ich dadurch einige Seiten zu lesen bekam, die ich während dem Überfliegen in 2019 wohl übersprungen habe. Ich hab’s also praktisch erneut gelesen, nur mit mehr Seiten. Jetzt macht die Story mehr Sinn, lol.
Story:
Wie oben beschrieben, vorerst langweilig. Als wir das in der Schule angefangen haben, fand ich es wieder langweilig. (Vor allem, da ich das Ende ja schon kannte). Aber ich hab mich mal zusammengerissen und jede Seite durchgezogen. Macht wirklich mehr Sinn, muss ich sagen. Naja, wer schaut ja auch bei einer Serie nur ein paar Folgen von jeder Staffel, was?
Wie dem auch sei, zum Ende hin wurde es tatsächlich noch ein wenig spannender. Zumindest hat es mich neugierig gemacht, aber es konnte mir noch lange nicht dieselben Gefühle vermitteln, wie es ein Thriller oder ein Fantasy Roman könnte.
Ich bin nur ein wenig enttäuscht vom Ende, da, wie in so ziemlich jedem Roman, die Romanze nicht so verlief, wie mein shipping heart es gerne hätte. Ich mag die weibliche Figur – mit der Peter am Ende zusammenkommt – auch überhaupt gar nicht, und hab ihn seit der eine Charakter vorgestellt wurde (so ziemlich Anfang des Buches) mit dieser Person geshippt.
Cover:
Ich finde es interessant und super kreativ, dass es zwei Versionen von dem Cover (und auch dem Innenleben des Buches) gibt. Hell und dunkel. (Ich hab die dunkle Version.)
Die Story an sich unterscheidet sich dabei nicht, aber da die Welt (QualityLand) auf Werbung basiert, hat der Autor auch Seiten mit Werbung zwischen den Kapiteln eingebaut. Und diese sind eben ein wenig verschieden. Aber nur minimal. Super Idee.
(~ 2021 Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
2023 Edit:
Vor allem jetzt mit der ganzen KI-"Kunst" wäre das ein guter Read. Vielleicht lese ich es in diesem Jahr nochmal, das Buch hatte mir in 2021 auf jeden Fall gefallen.
2021:
Krass. Also ich hätte nicht gedacht, dass diese Story mal so eine Wendung nehmen wird. Vor allem, weil das nicht mal im Genre enthalten ist. Aber vielleicht wollte der Autor einfach so den Plottwist nicht andeuten, lol.
Das Buch hat mir eine neue Sichtweise auf die Welt verschaffen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Es wird mich definitiv des Öfteren ins Grübeln versetzen, darauf kann ich jetzt schon Wetten.
Die Charaktere waren alle sehr gut durchdacht. Vor allem, als sich zwei Charaktere mal für andere Personen ausgegeben hatten, habe ich sofort (naja, nach ein paar Seiten) erkannt, dass die eigentlich zwei andere Personen sind, als die, die sie vorgeben zu sein. So sieht man halt, dass der Autor jedem Charakter ein einzigartiges Merkmal verschaffen hat, die sie voneinander unterscheiden lässt.
Klingt vielleicht selbstverständlich, aber ich kenne viele Bücher, bei denen jede Charaktere gleich und kaum unterscheidbar wirken, welche man leicht ersetzen oder gleich löschen könnte. Was hier nicht der Fall ist, auch wenn mir paar Charaktere so nervig kamen nach einer Weile, dass ich sie tatsächlich einfach löschen wollte.
Während des Lesens hatte ich mehrere Theorien aufgestellt, unter anderem habe ich auch 5 davon auf Amino gepostet. Mir wurde nie wirklich langweilig, ich wollte ständig wissen, wie es denn weiter geht, und vor allem, was Manuel denn nun schon wieder durchleben muss.
Andauernd verlangt das Buch, dass der Leser selbst mitdenkt, denn Symbole oder Codes sind überall versteckt. Ein Supergenie könnte wahrscheinlich schon der ersten Seite herauslesen, wie es es endet, aber da die Geschichte so viele Möglichkeiten und Wendungen zu haben scheint, will man lieber trotzdem weiterlesen, als sich auf irgendwelche Schlussfolgerungen festzusetzen.
(~ 2021)
Vor allem jetzt mit der ganzen KI-"Kunst" wäre das ein guter Read. Vielleicht lese ich es in diesem Jahr nochmal, das Buch hatte mir in 2021 auf jeden Fall gefallen.
2021:
Krass. Also ich hätte nicht gedacht, dass diese Story mal so eine Wendung nehmen wird. Vor allem, weil das nicht mal im Genre enthalten ist. Aber vielleicht wollte der Autor einfach so den Plottwist nicht andeuten, lol.
Das Buch hat mir eine neue Sichtweise auf die Welt verschaffen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Es wird mich definitiv des Öfteren ins Grübeln versetzen, darauf kann ich jetzt schon Wetten.
Die Charaktere waren alle sehr gut durchdacht. Vor allem, als sich zwei Charaktere mal für andere Personen ausgegeben hatten, habe ich sofort (naja, nach ein paar Seiten) erkannt, dass die eigentlich zwei andere Personen sind, als die, die sie vorgeben zu sein. So sieht man halt, dass der Autor jedem Charakter ein einzigartiges Merkmal verschaffen hat, die sie voneinander unterscheiden lässt.
Klingt vielleicht selbstverständlich, aber ich kenne viele Bücher, bei denen jede Charaktere gleich und kaum unterscheidbar wirken, welche man leicht ersetzen oder gleich löschen könnte. Was hier nicht der Fall ist, auch wenn mir paar Charaktere so nervig kamen nach einer Weile, dass ich sie tatsächlich einfach löschen wollte.
Während des Lesens hatte ich mehrere Theorien aufgestellt, unter anderem habe ich auch 5 davon auf Amino gepostet. Mir wurde nie wirklich langweilig, ich wollte ständig wissen, wie es denn weiter geht, und vor allem, was Manuel denn nun schon wieder durchleben muss.
Andauernd verlangt das Buch, dass der Leser selbst mitdenkt, denn Symbole oder Codes sind überall versteckt. Ein Supergenie könnte wahrscheinlich schon der ersten Seite herauslesen, wie es es endet, aber da die Geschichte so viele Möglichkeiten und Wendungen zu haben scheint, will man lieber trotzdem weiterlesen, als sich auf irgendwelche Schlussfolgerungen festzusetzen.
(~ 2021)
Der erste Teil war, naja, zwar langweilig, wegen dem ganzen religiösen Zeug, aber hat mich gar nicht mal so getobt, wie die Liebesbeziehung. Gott, so klischeehaft