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franthebooknerd

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Das Buch von dem Mathematiker, Psychologen und Kognitionswissenschaftler Stanislas Dehaene ist in sieben aufeinander aufbauenden Kapiteln unterteilt. In denen widmet sich der Autor nach und nach den wichtigsten Fragen rund um unser Bewusstsein. Wie wird Bewusstsein erforscht, wozu dient es, was ist es genau und wie geht es weiter? All diesen Fragen – und noch vielen mehr – versucht Stanislas Dehaene auf den Grund zu gehen. Dabei erklärt er die Dinge sehr anschaulich und verdeutlicht komplexe Themen mehrfach mit Darstellungen. Das fand ich besonders gut, denn so konnte ich als Leserin mir ein besseres Bild von den Dingen machen.

“Wir Menschen können viele Lichtjahre entfernte Galaxien ausfindig machen und Teilchen untersuchen, die kleiner sind als ein Atom, doch die Geheimnisse der drei Pfund Materie, die zwischen unseren Ohren liegt, haben wir immer noch nicht entschlüsselt.” – Barack Obama, Seite 14

Durch mein bisheriges Studium kannte ich schon einige der Phänomene, die der Autor in dem Buch beschreibt. Das hat mir aber nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich war ein wenig froh, wenn ich mich noch an einige Sachen erinnern konnte. Ein gewisses Maß an Grundwissen ist bei der Lektüre zwar sicherlich nicht “vorgeschrieben”, aber definitiv von Vorteil. Ich denke aber, dass jeder, der sich für diese Thematik interessiert, den Erklärungen folgen kann.

“Das Besondere und Faszinierende am Bewusstsein seiner selbst ist, dass es eine seltsame Rückbezüglichkeit einzuschließen scheint. Wenn ich über mich selbst nachdenke, tritt das “Ich” zweimal auf, als Wahrnehmender, aber auch als das Wahrgenommene. Wie ist das möglich? Dieser rekursive Sinn des Bewusstseins wird von Kognitionswissenschaftlern als Metakognition bezeichnet: die Fähigkeit, über den eigenen Geist nachzudenken.” – Seite 39f

Das Buch ist sicherlich kein Buch für zwischendurch, aber solange die nötige Konzentration aufgebracht wird beim Lesen, kann man unheimlich viel daraus mitnehmen. Falls dich meine Rezension nun neugierig auf das Buch gemacht hat, dann solltest du am Samstag noch einmal meinen Blog besuchen, ich habe da eine kleine Überraschung vorbereitet!

Lena und ihr bester Freund Lasse sind unzertrennlich und Lena setzt sich immer für ihn ein, wenn er wieder einmal wegen seines Stotterns gehänselt wird. Doch trotz all ihrer Bemühungen bemerkt sie, dass Lasse immer trauriger wird. Eines Tages, nachdem sie lauter schreckliche Nachrichten im Fernsehen gesehen hat, beschließt sie, Briefe an Gott zu schreiben und nach einem Superhelden zu fragen, der ihr und Lasse zur Seite stehen soll. Doch anstatt eines Superhelden kommt die Taube Anastasia zu ihr und erklärt, dass Lena und Lasse auserkoren sind, eine wichtige Aufgabe zu übernehmen. Zusammen mit Lenas Hund Benny Buxbeutel, ihrem Kuschelwal Schnorchi und Anastasia brechen die zwei Kinder auf in spannende Abenteuer.

"Es gibt eine Zeit im Leben, in denen man Vergangenes ziehen lassen muss, um dem Glück eine neue Chance zu geben. Greife zu. Das Glück liegt vor dir." - Seite 132

Die Geschichte von Lena und Lasse wird innerhalb einer anderen, kurzen Geschichte erzählt, was in meinen Augen nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn das Ende hätte man auch anders lösen können. Ansonsten war die Handlung ganz nett, aber nicht unbedingt mein Fall. Manches war dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen und passte irgendwie nicht zu dem Rest. Lena und Lasse sind zwei Kinder, die einerseits doch sehr jung sind für ihr Alter, aber andererseits auch sehr erwachsen wirken können. Die Erzählweise mit den eingestreuten Weisheiten wirkte an manchen Stellen sehr passend, doch meistens war es eher plump. Dadurch wurde die Handlung doch sehr kitschig.

"Liebe allein vermag zu vermitteln, was wir fühlen, aber nicht aussprechen können." - Seite 57

Der Schreibstil von Jando war dieses Mal leider nicht mein Fall. Die Wortwahl ist gehoben und erwachsen, doch der Satzbau passte nicht dazu mit dem kurzen Aufbau, der eher für Leseanfänger geeignet ist. Obwohl das Buch nur so wenig Seiten hat, hatte ich kaum Lust, weiterzulesen, weil ich einfach nicht warm wurde mit der Geschichte.

"Freundschaft ist nicht nur ein Wort. Es ist die Bedeutung von Glück jemanden zu lieben und immer füreinander da zu sein." - Seite 71

Das Buch hat mir im Ganzen leider nicht wirklich gefallen, aber die Geschichte war noch ganz nett. Daher habe ich gerundet 2 Sterne vergeben.

Wie schon bei dem ersten Band, hatte ich auch bei "Der Sieg der Verlierer" einige Probleme mit den vielen Erzählerinnen und Erzählern sowie den unterschiedlichen Schreibstilen der vielen Autorinnen und Autoren. Die meiste Zeit über war ich während des Lesens verwirrt, was mir ein wenig die Freude am Lesen getrübt hat.




"Ich reiße mich zusammen. Bruckner ist Mitte sechzig. Die Zeiten haben sich geändert, nicht aber Highwayman. Er ist rassistisch und sexistisch und verachtet Fremde mit einem Überlegenheitsgefühl, wie es nur weiße Engländer empfinden können." - Seite 14



Erst nach knappen 100 Seiten hatte ich mich an die Charaktere gewöhnt und fand mich in der Geschichte zurecht. Zu dem Zeitpunkt kristallisierten sich auch zwei Handlungsstränge/Charaktere heraus, die mir am besten gefielen. Zu meiner Überraschung fanden die beiden dann gegen Ende hin auch zusammen und ich muss sagen, dass ich am liebsten noch mehr von den beiden Assen gelesen hätte. Andere Figuren haben mich hingegen eher genervt, sodass ich die Teile mit ihnen eher schnell hinter mich bringen wollte.




"Dann fingen sie mit den Kanonen, den Geschossen und den vorspringenden Wänden an. Also echt mal, wer zum Donnerwetter hat einfach mal so vorspringende Wände herumliegen?" - Seite 19



Die Handlung an sich war auch nicht immer nachvollziehbar für mich und eher bunt zusammengewürfelt. Für mich wirkte es so, als würde die Geschichte keine wirkliche Rolle spielen, sie war nur dazu da, irgendwie die Charaktere miteinander zu verknüpfen und ansonsten war sie nebensächlich. Das hat dazu geführt, dass ich nur noch verwirrter war.




"'Es ist zum Wohl Ihrer Kinder', sagte Pendergast. Er ging um sie herum und verschwand. Trau ihm nicht, sagte Yvette. Trau keinem von ihnen." - Seite 118



Im Großen und Ganzen war das Buch eher durchschnittlich und nicht sehr fesselnd. Manche Handlungsstränge waren für mich persönlich lesenswerter als andere. Mein Lesevergnügen wurde schwer durch die andauernde Verwirrtheit beim Lesen getrübt, weshalb ich auch abschließend keine direkte Empfehlung für das Buch im Speziellen und die Reihe im Allgemeinen aussprechen kann. Wenn dir jedoch Band 1 gefallen hat, dann könnte "Der Sieg der Verlierer" interessant für dich sein.