franthebooknerd's Reviews (1.09k)


Einstieg: 3
Charaktere: 4
Handlung: 3
Schreibstil: 5

In dem zweiten Band sind noch mehr der Kurzgeschichten von George R. R. Martin gesammelt. Dieses Mal sind es überwiegend Geschichten aus dem Genre Science Fiction oder Hybride. Ich kann wieder nicht zu jeder Geschichte etwas schreiben. Alles in allem muss ich aber sagen, dass mir diese Zusammenstellung nicht so sehr gefallen hat wie die aus dem ersten Buch. Ich finde Science Fiction nicht immer spannend und habe so manches Mal meine Probleme damit. Der Schreibstil war aber - wie ich es schon vom Autoren gewohnt bin - unglaublich gut und mich haben einige Geschichten doch sehr fesseln können. Im Nachfolgenden liste ich die Geschichten mit der jeweiligen von mir gegebenen Bewertung auf:




  1. "Die einsamen Lieder Laren Dorrs" - 3/5

  2. "Der Eisdrache" - 5/5 (mein absoluter Favorit!)

  3. "Das verlassene Land" - 3/5

  4. "Der Fleischhausmann" - 2/5

  5. "Erinnerungen an Melody" - 1/5 (Die in meinen Augen schlechteste Geschichte.)

  6. "Sandkönige" - 2/5

  7. "Nachtgleiter" - 3/5

  8. "Die Affenkur" - 2/5

  9. "Der birnenförmige Mann" - 1/5

  10. "Ein Bestie für Norn" - 4/5

  11. "Wächter" - 5/5


Wenn ich alle Bewertungen zusammenzähle und durch die Anzahl der Geschichten teile, komme ich grob gepeilt auf eine Bewertung von 3 Sternen für das Buch. Ich finde, das ist absolut passend.


Im Rahmen des 7 Tage Lesen habe ich zu dem Buch "Feuchtgebiete" gegriffen, da sonst keines meiner ungelesenen Bücher für den Buchstaben F herhalten konnte. Ich fing das Buch morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit an, habe es aber schnell wieder weggelegt und zu einem anderen Buch gegriffen (ich war darauf vorbereitet, dieses Buch nicht zu mögen...). Da ich aber wirklich, wirklich ungerne Bücher abbreche, habe ich mich am Freitagabend und Samstagmorgen hingesetzt und habe die knapp über 200 Seiten gelesen.

Die 18 Jahre alte Helen hat sich bei der Intimrasur verletzt, sodass sie nicht nur ins Krankenhaus eingeliefert, sondern dort auch direkt operiert werden muss. Während sie im Krankenhaus liegt, denkt sie über verschiedene Dinge nach: Wie kann sie ihre geschiedene Eltern wieder zusammenbringen? Wieso denken alle Menschen, dass Intimhygiene so wichtig sei? Und wer hilft ihr, ihre Wunde zu fotografieren?

Okay, nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch am liebsten aus dem Zugfenster schmeißen vor lauter Ekel. Charlotte Roche beschreibt mithilfe ihrer Protganistin Helen allerlei Sachen, denen selbst der offenste Mensch nicht gewachsen ist. Wie oben schon erwähnt, habe ich mich dann doch noch durch die 219 Seiten gequält, denn dieses wirklich miese Buch war es mir nicht wert, dass ich es abbreche. Zu der Geschichte an sich lässt sich nicht so viel sagen, da Helen fast die ganze Zeit im Bett liegt und nur über die verschiedenen Sachen sinniert. Aber selbst die wenige Handlung, die Charlotte Roche um Helens Gedanken herumgestrickt hat, war dermaßen schlecht und unrealistisch, das ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich kann das Buch keinem weiterempfehlen und weiß nun, dass bei Goodreads auch 0 Sterne vergeben werden können.