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franthebooknerd
Zotti ist eine Mischlingshündin und so gar nicht wie ihre Geschwister. Das fällt denen und ihrer Mutter natürlich auch auf und Zotti wird dadurch zur Außenseiterin. Zum Glück mag Großvater Griesgram – der Besitzer der Hunde – sie und er behält sie bei sich, während die anderen Welpen verkauft werden. Die Geschichte umfasst Zottis gesamtes Leben von kurz nach der Geburt bis hin zu ihrem Tod. Im Laufe des Romanes entwickelt sich die Beziehung zwischen dem Großvater und seiner Hündin immer weiter und es war spannend, die beiden bei dieser Entwicklung zu begleiten. Alle Charaktere der Geschichte wurden von der Autorin sorgfältig ausgedacht und dargestellt, sodass sie hervorragend zusammenwirken und dem Roman eine Realitätsnahe verleihen, die bei einem Buch mit handelnden Tieren eher selten ist.
„Ich habe noch nie eine Hündin so kämpfen sehen.“ Seine Bemerkung war ihr unangenehm und ärgerte sie zugleich. Was wollte er damit sagen? Nur, weil sie eine Hündin war, hieß das noch lange nicht, dass sie sich nicht wehren konnte. Am liebsten hätte sie ihn ebenfalls gebissen.
Seite 68
Fazit und Empfehlung
Mit dem Roman „Der Hund, der zu träumen wagte“ hat die Autorin wieder ein wundervolles Buch geschrieben, welches mich in seinen Bann ziehen konnte. Das Buch ist in meinen Augen etwas für Anhänger*innen moderner Märchen und Leute, die schon von ihrem ersten Buch begeistert waren.
„Ich habe noch nie eine Hündin so kämpfen sehen.“ Seine Bemerkung war ihr unangenehm und ärgerte sie zugleich. Was wollte er damit sagen? Nur, weil sie eine Hündin war, hieß das noch lange nicht, dass sie sich nicht wehren konnte. Am liebsten hätte sie ihn ebenfalls gebissen.
Seite 68
Fazit und Empfehlung
Mit dem Roman „Der Hund, der zu träumen wagte“ hat die Autorin wieder ein wundervolles Buch geschrieben, welches mich in seinen Bann ziehen konnte. Das Buch ist in meinen Augen etwas für Anhänger*innen moderner Märchen und Leute, die schon von ihrem ersten Buch begeistert waren.
Familie Padderborn verbringt Weihnachten zusammen. Dieses Jahr soll das Fest perfekt werden, so will es zumindest Nadine, welche die Gastgeberin ist. Doch natürlich kommt es alles anders und Nadine und Bettina haben Angst, dass das Fest ein Reinfall wird.
Die Handlung klingt zunächst interessant für mich: Weihnachten im Kreis einer Großfamilie. Ich selbst feiere Weihnachten mit meinen Eltern, drei Schwestern, zwei Neffen, einer Nichte, einem Schwager, zwei "Quasi-Schwäger" und meinem Freund. Eine Großfamilie ist mir daher nicht fremd. Jedoch muss ich sagen, dass die Familie aus dem Buch für mich jetzt nicht unbedingt in die Kategorie Großfamilie fällt: Mutter, Vater, drei Töchter (die eine wird aber erst nach der Hälfte des Buches zum ersten Mal erwähnt), zwei Schwiegersöhne, ein Enkelsohn und eine Enkeltochter. Hinzu kommen noch Großonkel und Großtante. Aber gut, über dieses Detail konnte ich noch hinwegsehen. Dass die dritte Schwester Becca von Bettina, der Protagonistin, mit keinem Wort erwähnt wird bis zur Hälfte der Geschichte, fand ich hingegen schon ein wenig seltsam.
Generell muss ich sagen, dass die Geschichte zwar nett, aber für mich noch unausgereift war. In der Handlung waren inhaltliche Lücken und es lief alles sehr glatt ab. Die großen, überraschenden Wendungen hatte ich schon vorhersehen können. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der aber nicht besonders oder weltbewegend ist.
"Seit Liam, unser Sohn, auf der Welt ist, hat Nadine endgültig das Ruder an sich gerissen und ist zum Weihnachts-Nerd mutiert. Wenn es nach ihr geht, muss Weihnachten wie im Bilderbuch ablaufen. Alles rund ums Fest plant mein liebes Schwesterherz akribisch. Bereits im September fängt sie damit an und sammelt Ideen." - aus "Weihnachten mit den Padderborns" von Sandra Pulletz
Fazit und Empfehlung
Zusammenfassend würde ich sagen, dass es eine nette Weihnachtsgeschichte ist mit ein paar Mängeln. Da das eBook nur circa 90 Seiten umfasst, ist es schnell gelesen und sorgt für ein bisschen Weihnachtsstimmung.
Die Handlung klingt zunächst interessant für mich: Weihnachten im Kreis einer Großfamilie. Ich selbst feiere Weihnachten mit meinen Eltern, drei Schwestern, zwei Neffen, einer Nichte, einem Schwager, zwei "Quasi-Schwäger" und meinem Freund. Eine Großfamilie ist mir daher nicht fremd. Jedoch muss ich sagen, dass die Familie aus dem Buch für mich jetzt nicht unbedingt in die Kategorie Großfamilie fällt: Mutter, Vater, drei Töchter (die eine wird aber erst nach der Hälfte des Buches zum ersten Mal erwähnt), zwei Schwiegersöhne, ein Enkelsohn und eine Enkeltochter. Hinzu kommen noch Großonkel und Großtante. Aber gut, über dieses Detail konnte ich noch hinwegsehen. Dass die dritte Schwester Becca von Bettina, der Protagonistin, mit keinem Wort erwähnt wird bis zur Hälfte der Geschichte, fand ich hingegen schon ein wenig seltsam.
Generell muss ich sagen, dass die Geschichte zwar nett, aber für mich noch unausgereift war. In der Handlung waren inhaltliche Lücken und es lief alles sehr glatt ab. Die großen, überraschenden Wendungen hatte ich schon vorhersehen können. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der aber nicht besonders oder weltbewegend ist.
"Seit Liam, unser Sohn, auf der Welt ist, hat Nadine endgültig das Ruder an sich gerissen und ist zum Weihnachts-Nerd mutiert. Wenn es nach ihr geht, muss Weihnachten wie im Bilderbuch ablaufen. Alles rund ums Fest plant mein liebes Schwesterherz akribisch. Bereits im September fängt sie damit an und sammelt Ideen." - aus "Weihnachten mit den Padderborns" von Sandra Pulletz
Fazit und Empfehlung
Zusammenfassend würde ich sagen, dass es eine nette Weihnachtsgeschichte ist mit ein paar Mängeln. Da das eBook nur circa 90 Seiten umfasst, ist es schnell gelesen und sorgt für ein bisschen Weihnachtsstimmung.
Inhaltsangabe
Katty und Paula richten auf Kattys Hof ein Fest zum 100. Geburtstag ihrer ältesten Schwester aus. Doch in den Tagen vor dem Fest werden alte Erinnerungen wach und einige Geheimnisse kommen ans Tageslicht.
Meiner Meinung nach müssen Familienromane wirklich gut geschrieben sein, damit ich mich nicht allzu schnell langweile. Daher war ich zu Anfang etwas skeptisch, als ich das Buch am Wochenende vor dem Buchclubtreffen in die Hand nahm. Meine Zweifel waren aber unbegründet, denn das Buch ist sehr gut geschrieben und schafft es, den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut miteinander zu verweben.
Da das Buch an die Wahrheit angelegt ist (die drei Protagonistinnen sind Anne Gesthuysens Großtanten gewesen), fand ich es noch ein wenig interessanter. Ebenso fand ich es gut, dass es bei uns in der Nähe am schönen Niederrhein spielt in der Gegend um Xanten. Die Niederrheiner wurden in meinen Augen treffend in dem Buch porträtiert und ich habe mich und meine Familie so manches Mal in den Beschreibungen wiederentdeckt. Ich hätte es nur gut gefunden, wenn das Platt mehr im Buch benutzt worden wäre und nicht nur als ein paar Ausdrücke oder bestimmte Wörter.
"Nach all den Jahren gab es zwischen ihnen seh viel vermintes Gelände, was Paula oft bedauerte. […] Außedem sprach man in der Familie über gewisse Dinge einfach nicht. Man schwieg sie tot. Sture Niedderheiner sind wir, stellte Paula wieder einmal fest, diskutieren, das ist einfach, das konnten wir schon immer, aber ehrlich sagen, was man fühlt, das haben wir nie gelernt."
- Seite 57
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Beziehung der drei Schwestern sehr deutlich wurde und eine tolle Entwicklung durchgemacht hat, sodass am Ende scheinbar unmögliche Dinge möglich wurden. Alle drei sprangen am Ende doch noch über ihren Schatten und das entlockte mir doch manchmal ein Schmunzeln. Katty, Gertrud und Paula sind mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen, aber mein insgeheimer Liebling war von Anfang an Paula, da ich mich mit ihr am meisten identifizieren konnte.
Fazit und Empfehlung
Ein schöner, kurzweiliger Familienroman, in dem so manches Geheimnis aufgedeckt wird und die Schwestern auch nach fast 100 Jahren ihre Beziehung zueinander noch vertiefen. Lediglich der spärliche Gebrauch des niederrheinischen Platts hat mich ein wenig enttäuscht.
Katty und Paula richten auf Kattys Hof ein Fest zum 100. Geburtstag ihrer ältesten Schwester aus. Doch in den Tagen vor dem Fest werden alte Erinnerungen wach und einige Geheimnisse kommen ans Tageslicht.
Meiner Meinung nach müssen Familienromane wirklich gut geschrieben sein, damit ich mich nicht allzu schnell langweile. Daher war ich zu Anfang etwas skeptisch, als ich das Buch am Wochenende vor dem Buchclubtreffen in die Hand nahm. Meine Zweifel waren aber unbegründet, denn das Buch ist sehr gut geschrieben und schafft es, den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut miteinander zu verweben.
Da das Buch an die Wahrheit angelegt ist (die drei Protagonistinnen sind Anne Gesthuysens Großtanten gewesen), fand ich es noch ein wenig interessanter. Ebenso fand ich es gut, dass es bei uns in der Nähe am schönen Niederrhein spielt in der Gegend um Xanten. Die Niederrheiner wurden in meinen Augen treffend in dem Buch porträtiert und ich habe mich und meine Familie so manches Mal in den Beschreibungen wiederentdeckt. Ich hätte es nur gut gefunden, wenn das Platt mehr im Buch benutzt worden wäre und nicht nur als ein paar Ausdrücke oder bestimmte Wörter.
"Nach all den Jahren gab es zwischen ihnen seh viel vermintes Gelände, was Paula oft bedauerte. […] Außedem sprach man in der Familie über gewisse Dinge einfach nicht. Man schwieg sie tot. Sture Niedderheiner sind wir, stellte Paula wieder einmal fest, diskutieren, das ist einfach, das konnten wir schon immer, aber ehrlich sagen, was man fühlt, das haben wir nie gelernt."
- Seite 57
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Beziehung der drei Schwestern sehr deutlich wurde und eine tolle Entwicklung durchgemacht hat, sodass am Ende scheinbar unmögliche Dinge möglich wurden. Alle drei sprangen am Ende doch noch über ihren Schatten und das entlockte mir doch manchmal ein Schmunzeln. Katty, Gertrud und Paula sind mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen, aber mein insgeheimer Liebling war von Anfang an Paula, da ich mich mit ihr am meisten identifizieren konnte.
Fazit und Empfehlung
Ein schöner, kurzweiliger Familienroman, in dem so manches Geheimnis aufgedeckt wird und die Schwestern auch nach fast 100 Jahren ihre Beziehung zueinander noch vertiefen. Lediglich der spärliche Gebrauch des niederrheinischen Platts hat mich ein wenig enttäuscht.