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franthebooknerd

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Theodore und Violet sind zwei Jugendliche, die von außen betrachtet sehr unterschiedlich sind. Theodore ist seit der Mittelstufe der Außenseiter, kann seine Freunde an zwei Fingern abzählen und hat keine sonderlich intakte Familie. Violet hingegen ist beliebt, gehört zu den Cheerleadern und damit zu der angesagten Clique der Schule und hat eine liebevolle Beziehung zu ihren Eltern. Aber eines haben die beiden gemeinsam: Sie möchten sich beide das Leben nehmen.




Tatsache ist, dass ich von einer Krankheit befallen war, aber nicht von einer, die so einfach zu erklären ist wie Grippe. Meiner Erfahrung nach haben die Leute mehr Mitgefühl, wenn sie sehen können, wie man leidet, und zum hunderttausendsten Mal wünschte ich mir, ich hätte Masern oder Mumps oder irgendeine andere, problemlos zu begreifende Krankheit, nur um es mir leichter zu machen. Mir und allen anderen. Alles wäre besser als die Wahrheit. Seite 17



Zum ersten Mal treffen die beiden sich auf dem Glockenturm der Schule, als beide hinunterspringen wollen. Theodore rettet Violet, aber er lässt es so aussehen, als hätte die beliebte Cheerleaderin den Außenseiter gerettet. Er möchte sich das Leben nehmen, weil er depressiv ist. Theodore nennt seine depressiven Episoden den Schlaf, weil er nichts tun kann in dieser Zeit und hinterher meist keine Erinnerung mehr daran hat. Violet möchte sich das Leben nehmen, weil sie mit ihrer Schwester zusammen einen Autounfall hatte, den ihre Schwester nicht überlebte. Sie fühlt sich schuldig, aber auch allein gelassen.
Nach der Rettungsaktion bemüht sich Theodore um Violets Freundschaft, denn er spürt, dass diese ihn brauchen könnte. Er ist aufdringlich und schafft es, bei einem Geografie-Projekt ihr Partner zu werden. Die beiden sollen gemeinsam besondere Orte in ihrer Heimat aufsuchen und ihre Besuche dokumentieren.




Ich bin nicht perfekt. Ich habe Geheimnisse. Ich bin ein einziges Chaos. Das betrifft nicht nur die Ordnung in meinem Zimmer, sondern mein ganzes Ich. Niemand mag das Chaos. Alle mögen die lächelnde Violet. Seite 45



Die Geschichte von Violet und Theodore hat mich wirklich berühren können. Die Art und Weise, wie est Theodore Violet hilft und sich ihr aufdrängt, weil er weiß, dass sie ihn braucht, und wie später sich die Rollen vertauschen, hat mir sehr gut gefallen. Sowohl Theodore als auch Violet lagen mir am Herzen und ich konnte ihr Denken und Handeln gut nachvollziehen; nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Jennifer Niven die Geschichte abwechselnd aus beiden Sichten geschrieben hat. Die Autorin hat es geschafft, feinfühlig und dennoch mitreißend eine Geschichte von Trauer, Depressionen, Familie und Freundschaft zu schreiben, die mir unter die Haut ging. Obwohl ich ab einem gewissen Punkt wusste, worauf das Ende hinauslaufen wird, hat die Handlung mich immer wieder gepackt und zu Tränen gerührt.


Um sie zu retten, verrät er seine Gefährten.


Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf… - penhaligon


Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme, mich wieder in der Handlung zurecht zu finden. Ich wusste nur noch bruchstückhaft Bescheid über die beiden Protagonisten Rielle und Tyen, doch zum Glück kamen schon bald die Erinnerungen wieder und ich war nicht mehr so verwirrt wie noch am Anfang. Schon im ersten Buch war mir klar, dass irgendwann sich die Wege der beiden kreuzen werden, denn warum sonst sollte die Geschichte wohl aus beiden Perspektiven erzählt werden? Also wartete ich die ganze Zeit auf den Moment, der jedoch auch im zweiten Buch lange auf sich warten lassen musste. Das hat mich schon ein wenig gestört, weil ich eigentlich schon seit Seite 1 von Band 1 erwartet hatte, dass die beiden sich bald treffen werden.




Magie, die den Engeln gehörte. Rielle schauderte. Hier in Schpeta glaubte man, dass die Engel nichts dagegen hatten, wenn Magie in Notsituationen eingesetzt wurde, um das eigene Leben zu schützen.


Seite 15

Das Universum, in der die Geschichte spielt, besteht aus tausend Welten, welche in "Der Wanderer" etwas mehr beschrieben wurden. Jede ist anders: manche sind bewohnt, andere nicht und überall wird mit Magie anders umgegangen. Rielle wuchs in dem Glauben auf, dass nur die Priester die Magie benutzen dürfen, die eigentlich den Engeln gehört, daher ist es in ihrer neuen Heimat für sie schwer, Magie dennoch einzusetzen, da sie immer wieder an die Engel denken muss. Vor allem an Valhan muss sie denken; der Engel, der ihr eine zweite Chance gab. Dieser ist eine sehr komplexe Gestalt und im Laufe des Buches wurde mir bewusst, dass er auch unter einem anderen Namen bekannt ist: der Raen. Dieses Hin und Her ob der Frage, ob Valhan und der Raen ein- und dieselbe Person sind, hat mich irgendwann doch ein wenig genervt. Er selbst war jedoch sehr interessant sowie vielschichtig und auch jetzt noch bin ich mir nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Seine Rolle in der Geschichte ist doch etwas undurchsichtig und ich hoffe, dass das kommende Buch Licht ins Dunkle bringen wird.




[...]hast du irgendwelche Informationen über jemanden, der als der Raen bekannt ist? - Ja. Ich habe über Tarren von ihm gehört. Der Raen war sehr mächtig und man glaubt, er sei bei seinem Verschwinden fast tausend Zyklen alt gewesen. Es hat seit über zwanzig Zyklen keine verlässliche Sichtung mehr von ihm gegeben, deshalb halten die meisten ihn für tot.


Seite 160

Mich konnte "Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer" leider nicht ganz überzeugen. Die verschiedenen Charaktere waren zwar allesamt toll gestaltet - auch die mit einer eher nebensächlichen Rolle -, aber die Handlung ließ in meinen Augen zu wünschen übrig. Stellenweise fühlte es sich so an, als würde die Geschichte nicht voran kommen und dann passierte auf einmal ganz viel. Gefallen hat mir die Tatsache, dass in dem Buch unter anderem das Volk der Fahrenden mir als Leserin näher gebracht wurde und ich dadurch mehr von den tausend Welten erfahren habe. Alles in allem erschien mir die Geschichte etwas unausgereift und die Geschichte des Raens noch zu undurchsichtig. Es ist ein solider zweiter Band, doch ich hoffe, dass mich das nächste Buch der Reihe mehr vom Hocker reißen wird.


Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache?
Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss. - Atlantik Verlag


Ein Hut als Hauptdarsteller der Geschichte.


Die Geschichte des Romans dreht sich, wie schon der Titel vermuten lässt, rund um einen Hut, den der französische Präsident eines Tages in einer Brasserie liegen lässt. Dieser Hut wechselt einige Male den Besitzer und ich als Leserin durfte bei seinen Erlebnissen dabei sein. Es ist eine ruhige Erzählung ohne unnötige, d.h. für die Handlung unwichtige, Ausschweifungen. Antoine Laurains Schreibstil ist dennoch beschreibend und gefiel mir auf Anhieb sehr gut.


Die Personen, die in der Geschichte, in dem Leben des Hutes, auftauchen, waren allesamt von Laurain wunderbar gestaltet und hatten ihre eigene Persönlichkeit. Bei jeder der Personen konnte ich mir direkt ein Bild von ihr machen und war mir sicher: Ja, diesen Menschen kann es auch so in der Realität geben! Ich war jedes Mal gespannt, wie der Hut dieses Mal das Leben seines Trägers verändern - ja, sogar verbessern wird.




Der Hut - er allein war verantwortlich für die Ereignisse, die seinem Leben eine neue Wendung geben. Davon war Daniel überzeugt. Seit er ihn trug, machte der Hut ihn durch seine bloße Gegenwart gegen die Unbilden des Alltags immun. Besser noch, er schärfte seinen Geist und ermunterte ihn, gewichtige Entscheidungen zu treffen.


Seite 44

Ein faszinierender Roman, der mich auch noch nach dem Lesen begleitet hat.


Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, da ich glaube, dass jeder die Geschichte selbst entdecken sollte. Mir hat der Roman außerordentlich gut gefallen und kann ihn nur empfehlen!



"Dies sind Geschichten, die von uns allen handeln, immer und immer wieder. Wir sind wiedererlebte Geschichte, und das ist alles, das ist, für immer und ewig, alles." - Seite 9


Beim Einstieg in das Buch ist mir sofort positiv ins Auge gefallen, dass es eine Übersichtskarte gibt. Karten in (Fantasy-)Büchern finde ich immer sehr gut und vor allem auch hilfreich, da ich mir ansonsten manche Dinge nicht so gut vorstellen kann. Ebenfalls fiel mir der Schreibstil positiv auf. Der Autor nutzt häufig eine bildgewaltige Sprache, die es mir ermöglicht hat, das Beschriebene vor meinem inneren Auge sehen zu können. Auch das hilft vor allem bei Fantasy-Roman.


"Sie antwortete nicht sofort, lehnte sich lediglich ein wenig im Sattel zurück und starrte hinaus aufs Meer. 'Jemand ist hier gewesen. Ein überaus mächtiger Zauberer', sagte sie. 'Es ist etwas geschehen, und wir sollen nicht herausfinden, was es war.'" - Seite 41


Doch schon kurz darauf war ich eher enttäuscht von dem Buch. Mir fehlte eine etwas ausführlichere Übersicht der vorhergegangenen Geschehnisse, die zu der eigentlichen Romanhandlung führten. So waren es einfach zu viele unbekannte Personen und Orte, die für mich in keinem Zusammenhang standen. Mir war beim Lesen so, als würde der Autor mich im Dunkeln tappen lassen. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, worum es in dem Buch nun genau geht, wer auf wessen Seite steht und wie es zu den einzelnen Ereignissen kommen konnte. Aus dem Grund habe ich in den ersten zwei Dritteln des Buches kein bisschen mit den Figuren mitgefiebert. Mir war es egal, ob ihnen etwas zustoßen sollte oder nicht. Erst gegen Ende der Handlung hatte ich einen Überblick über die einzelnen Stränge und hatte dann auch Spaß am Lesen.


Für mich war "Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes" kein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Ob ich weiterlesen würde? Definitiv ja. Gegen Ende war ich nicht mehr durchgehend verwirrt, hatte Spaß am Lesen und ich bin neugierig geworden, auf das, was noch kommen wird.