michailina 's review for:

Die Prinzen by C.S. Pacat
5.0

Damen (26) / Laurent (20)
Deutsch:
Die Story verdient auf jeden Fall 5 Sterne. Die Entwicklung der Charaktere wirkt unglaublich echt, und die Liebesgeschichte hat genau das richtige Tempo.
Mit einer Ausnahme: die allererste Szene im Badezimmer. Ich habe bis heute nicht verstanden, was die sollte – sie hat einfach nicht zu Damen gepasst.
Das Beste an diesem Buch sind die Charaktere.
Laurent: scharfsinnig, intelligent und so einsam. Seine Geschichte hat mich tief berührt. Ich wusste von Anfang an,
worauf es mit dem Onkel hinauslief, aber mir war nicht ganz klar, ob Laurent physisch gezwungen oder „nur“ psychisch manipuliert wurde.
Ich hätte mir gewünscht, dass er und Damen darüber noch ein richtiges Gespräch führen.
Damen: eher ein Kämpfer als ein Denker, viel zu leichtgläubig und erkennt Verrat erst, wenn das Messer schon in seinem Bauch steckt. Er war nicht perfekt, aber das musste er auch nicht sein – er war gut und interessant geschrieben.
Was man insgesamt hätte besser machen können:
  • Manchmal war es schwer, zwischen den Zeilen zu lesen. Es kam selten vor, aber an ein paar Stellen fiel es mir schwer nachzuvollziehen, was passiert, warum es passiert und wer was gesagt hat.
  • Ich hätte mir mehr Spice gewünscht – direkter, expliziter, ohne halbe, unvollendete Sätze. Ich finde es süß, wenn Charaktere anfangen zu stottern, aber unfertige Sätze nerven mich einfach.
  • Die deutsche Übersetzung enthält einige Tippfehler.
Englisch:
The story definitely deserves 5 stars. The character development feels incredibly real, and the romance has the perfect pacing.
With one exception: the very first scene in the bathroom. I still don’t understand what that was supposed to be—it just didn’t fit Damen.
The best part of this book is the characters.
Laurent: sharp, intelligent, and so lonely. His story really moved me. I knew from the start
where things were going with his uncle, but I wasn’t entirely sure whether he was physically forced or "just" psychologically manipulated.
I really wish he and Damen had a proper conversation about it.
Damen: more of a fighter than a thinker, way too gullible, and only realizes betrayal once the knife is already in his stomach. He wasn’t perfect, but he didn’t need to be—he was well-written and interesting.
Things that could have been better:
  • Sometimes, reading between the lines was difficult. It didn’t happen often, but there were a few moments where I struggled to follow what was happening, why it was happening, and who was saying what.
  • I wanted more spice—direct, explicit, without half-finished sentences. It’s cute when characters start stuttering shyly, but I hate incomplete sentences.
  • The German translation has some typos.