Take a photo of a barcode or cover
bumblemee 's review for:
Verliebt im Café Inselglück
by Susanne Oswald
lighthearted
relaxing
fast-paced
Plot or Character Driven:
Character
Strong character development:
Yes
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
No
Flaws of characters a main focus:
Yes
Also nee. Ich habe nach einem leichten Sommerbuch gesucht, und das war es auch, aber leider ist es hinter dem, was ich mir erhofft habe, zurückgeblieben. Zwar habe ich damit gerechnet, dass das nicht so mein Typ Buch ist, doch ich habe gehofft, darüber etwas hinweg sehen zu können, um eine süße Geschichte zu erleben und etwas Inselluft zu schnuppern. Aber nun ja, beginnen wir mit dem, was ich mochte: Die Inselatmosphäre kam bei mir an dieses entschleunigte, jede*r kennt jede*n, man unterstützt sich und so weiter. Ich fand auch die Freundschaft zwischend er Protagonistin und ihren besten Freundinnen schön und habe mich gefreut, dass dieses Buch gut zu verstehen war, ohne den ersten Band zu kennen.
Allerdings hat Hannah mich ziemlich aufgeregt. Sie ist ziemlich blauäugig und hat mich manchmal nur den Kopf schütteln lassen - als ihre Freundin zum Beipsiel darauf hinweist, dass bei einem Umbau tragende Wände beachtet werden müssen, bevor entschieden wird, welche eingerissen werden, dachte Hannah praktisch wortwörtlich: "An sowas wie tragende Wände hätte ich im Leben nicht gedacht!" ... Da fragte ich mich, an welche Dinge sie sonst noch nicht gedacht hat, die in der Geschichte wenig zum Tragen kamen. Außerdem verhält sie sich auf eine Weise, von der von außen betrachtet sofort klar ist, warum die Geschichte verlaufen wird, wie sie dann auch verlief. Sie und ihr Verlobter (man kann das ja nicht ausschließlich zu Hannahs Fehler machen) kommunizieren schlecht miteinander und ich habe das Gefühl, das musste aufrecht erhalten bleiben, weil sonst das Buch beinahe sofort hätte wieder enden können. Es hat mich sehr angestrengt, das zu verfolgen.
Außerdem hat mich die Handhabung eines Charakters mit iranischem Hintergrund nicht gefallen, ich hatte das Gefühl, Hannah sieht in ihr eine Art schutzloses Kleinkind, auf das es aufzupassen gilt. Ebenso Hannahs scheinbare Überzeugung davon, dass romantische Beziehungen dringend notwendig sind, erkennbar in den Versuchen, eine ihrer guten Freundinnen zu verkuppeln - ja, wie das in solchen Büchern so ist, ist die auch nicht gänzlich uninteressiert an romantischen Beziehungen im Allgemeinen, trotzdem hat mich das einfach genervt.
... Es tut mir leid, dass dieses Review so viel rage enthält, aber es ließ sich irgendwie nicht vermeiden. Ich denke, dieses Buch hat sein Publikum und es freut mich, wenn es dieses findet, doch ich scheine nicht dazuzugehören.
Allerdings hat Hannah mich ziemlich aufgeregt. Sie ist ziemlich blauäugig und hat mich manchmal nur den Kopf schütteln lassen - als ihre Freundin zum Beipsiel darauf hinweist, dass bei einem Umbau tragende Wände beachtet werden müssen, bevor entschieden wird, welche eingerissen werden, dachte Hannah praktisch wortwörtlich: "An sowas wie tragende Wände hätte ich im Leben nicht gedacht!" ... Da fragte ich mich, an welche Dinge sie sonst noch nicht gedacht hat, die in der Geschichte wenig zum Tragen kamen. Außerdem verhält sie sich auf eine Weise, von der von außen betrachtet sofort klar ist, warum die Geschichte verlaufen wird, wie sie dann auch verlief. Sie und ihr Verlobter (man kann das ja nicht ausschließlich zu Hannahs Fehler machen) kommunizieren schlecht miteinander und ich habe das Gefühl, das musste aufrecht erhalten bleiben, weil sonst das Buch beinahe sofort hätte wieder enden können. Es hat mich sehr angestrengt, das zu verfolgen.
Außerdem hat mich die Handhabung eines Charakters mit iranischem Hintergrund nicht gefallen, ich hatte das Gefühl, Hannah sieht in ihr eine Art schutzloses Kleinkind, auf das es aufzupassen gilt. Ebenso Hannahs scheinbare Überzeugung davon, dass romantische Beziehungen dringend notwendig sind, erkennbar in den Versuchen, eine ihrer guten Freundinnen zu verkuppeln - ja, wie das in solchen Büchern so ist, ist die auch nicht gänzlich uninteressiert an romantischen Beziehungen im Allgemeinen, trotzdem hat mich das einfach genervt.
... Es tut mir leid, dass dieses Review so viel rage enthält, aber es ließ sich irgendwie nicht vermeiden. Ich denke, dieses Buch hat sein Publikum und es freut mich, wenn es dieses findet, doch ich scheine nicht dazuzugehören.
Minor: Infidelity