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dark
mysterious
tense
fast-paced
Plot or Character Driven:
Plot
Strong character development:
Yes
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
No
Flaws of characters a main focus:
Yes
Irgendwie hat Elanus mich erst spät wirklich gekriegt. Es gab einige wirksame Momente, aber insgesamt fand ich, dass lange Zeit Spannung aufgebaut wurde, während schwer zuzuordnen war, was eigentlich das Mysterium in der Mitte ist. Es kann tatsächlich auch sein, dass ich einfach so verwirt war, weil ich die Hinweise nicht richtig gelesen habe (hab den Plottwist nicht kommen sehen), aber meine Verwirrung bezüglich der potentiellen Lösung hat dazu geführt, dass ich den Großteil des Buches dachte "Hm, irgendwie passieren einfach Dinge und ich soll das spannend finden, aber ich tue es nur so semi". Die letzten 80 Seiten oder so haben mich allerdings echt abgeholt, fand ich sehr gut. (Und es haben endlich die paar Sachen, die mir im Verlauf des Buchs komisch vorkamen, Sinn ergeben.)
Jona fand ich als Charakter interessant, er war definitiv jemand, mit dem man warm werden musste - ich habe ihn irgendwann doch zumindest irgendwie gemocht, aber ich kann verstehen, wenn andere Leute ihn durchweg anstrengend finden. Marlene war cool, Pascal auch. (Wobei ich bei Letzterem manchmal dachte, dass seine Moralvorstellungen ein bisschen .. interessant sind. Jonas allerdings auch.)
Der recht "plumpe" Schreibstil, wenn es um Emotionen ging, passte irgendwie zum Genre und auch zu Jona, trotzdem wurden manchmal emotionale Vorgänge in so offensichtlichen Sätzen verpackt, dass das nicht so meins war. Auch den wenig ausgearbeiteten und dadurch wenig wirksamen Romance Subplot hätte ich nicht gebraucht.
Letzter kleiner Punkt, der mich etwas genervt hat: Es ist einfach unrealistisch, dass Jona bei fast all seinen Ausflügen mit Elanus tatsächlich etwas Relevantes bemerkt. Mir ist klar, dass das im Zuge eines Buches schon gehäuft auftreten muss, damit es interessant bleibt, aber ein kleiner eingestreuter Satz wie "Enttäuschenderweise war der Ausflug mit Elanus heute Abend ohne irgendwelche Erkenntnisse verlaufen." hätte mir persönlich schon gereicht. So habe ich mich gefragt, ob irgendjemand in diesem Buch mal so normale Sachen tut wie essen oder schlafen oder lesen oder fernsehen oder sonst irgendwas, was die meisten Leute so in ihrer Freizeit tun (wahrscheinlich auch dann, wenn sie in zwielichtige Dinge verwickelt sind).
Jona fand ich als Charakter interessant, er war definitiv jemand, mit dem man warm werden musste - ich habe ihn irgendwann doch zumindest irgendwie gemocht, aber ich kann verstehen, wenn andere Leute ihn durchweg anstrengend finden. Marlene war cool, Pascal auch. (Wobei ich bei Letzterem manchmal dachte, dass seine Moralvorstellungen ein bisschen .. interessant sind. Jonas allerdings auch.)
Der recht "plumpe" Schreibstil, wenn es um Emotionen ging, passte irgendwie zum Genre und auch zu Jona, trotzdem wurden manchmal emotionale Vorgänge in so offensichtlichen Sätzen verpackt, dass das nicht so meins war. Auch den wenig ausgearbeiteten und dadurch wenig wirksamen Romance Subplot hätte ich nicht gebraucht.
Letzter kleiner Punkt, der mich etwas genervt hat: Es ist einfach unrealistisch, dass Jona bei fast all seinen Ausflügen mit Elanus tatsächlich etwas Relevantes bemerkt. Mir ist klar, dass das im Zuge eines Buches schon gehäuft auftreten muss, damit es interessant bleibt, aber ein kleiner eingestreuter Satz wie "Enttäuschenderweise war der Ausflug mit Elanus heute Abend ohne irgendwelche Erkenntnisse verlaufen." hätte mir persönlich schon gereicht. So habe ich mich gefragt, ob irgendjemand in diesem Buch mal so normale Sachen tut wie essen oder schlafen oder lesen oder fernsehen oder sonst irgendwas, was die meisten Leute so in ihrer Freizeit tun (wahrscheinlich auch dann, wenn sie in zwielichtige Dinge verwickelt sind).
Graphic: Suicide, Violence, Stalking, Murder