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bumblemee 's review for:
Dann zeige ich es euch eben auf dem Platz: Wie ich meinen Traum lebe
by Alexandra Popp
emotional
informative
reflective
fast-paced
Ein spannender Einblick. Poppi ist schon eine krasse Frau und ich finde, das merkt man an diesem Buch sehr gut. Man versteht, weshalb sie eine Person ist, die öffentlich Eindruck schindet - teilweise vielleicht auch, weil sie den Trubel um sich selbst nicht aktiv sucht/sich daraus nichts macht.
Ich fand sie in diesem Buch sehr zugänglich und liebenswert und habe mich teilweise gut mit ihr identifizieren können.
Ich fempfand auch die Sprache von der Autorin gut gewählt, es wirkte auf mich, als habe sie manche Worte definitiv von Poppi übernommen (sonst hätte sie z.B. "Kind" statt "Dötz" schreiben können) und auch die klare Art, auf die Inhalte kommuniziert werden, passt.
Das Leben chronologisch mitzuverfolgen, war interessant - vor allem, wenn einem in dieser Chronologie immer wieder Namen begegnen, die man kennt und merkt, wie lange sich die Spielerinnen schon kennen. Als Person, die sich noch nicht so lange mit Frauenfußball (oder überhaupt Fußball) beschäftigt, wusste ich manche Sachen auch einfach noch gar nicht. Z.B., dass MVT zu Poppis Zeit dort die Trainerin von Duisburg war. Ich habe mir vorher auch nie Gedanken darum gemacht, wie Trainer:innen mit dem Team umgehen, dass sie trainieren. Das hat sich teilweise angefühlt wie Klassenlehrer:innen auf Klassenfahrt mit ihrer Klasse. Ein bisschen lustig, wenn man bedenkt, dass es sich (sobald es nicht mehr um die U-Mannschaften geht) bei den Spielerinnen um erwachsene Personen handelt. So Regeln wie "du musst dein Wasser austrinken beim Essen, andere wären dankbar dafür" wirken da etwas ulkig.
Die Entwicklungen, die sich während ihrer Karriere im Frauenfußball getan haben, sind anschaulich durch Poppis Augen erzählt - schon krass, was da alles in Gang gekommen ist. Und ich finde es gut, dass teilweise recht deutliche Worte gefunden werden, wenn es um den respektvollen Umgang mit den Spielerinnen (im Vergleich zu den männlichen Kollegen) geht.
Insgesamt verfolgt dieses Buch durchaus einen roten Faden, manchmal wirkten ein paar Sachen etwas unsortiert; sowohl Themenwechel als auch Umbrüche, zwischen denen nicht mal ein Absatz kam. Das war manchmal leicht irritierend, aber in Ordnung.
Vieles ist natürlich gespickt mit verkürzten Schilderungen einzelner Fußballspiele, was sich natürlich wiederholt, weil alle gängigen Wettbewerbe nunmal in gewisser Regelmäßigkeit stattfinden. Ich persönlich mochte das, kann mir aber vorstellen, dass der:die ein oder andere Lesende das nicht so spannend findet.
(Ich war manchmal außerdem nicht ganz happy mit der fehlenden kritischen Auseinandersetzung mit Wildtieren in Gefangenschaft, aber das ist halt was, was diesem Buch nicht zur Last gelegt werden kann.)
Ich fand sie in diesem Buch sehr zugänglich und liebenswert und habe mich teilweise gut mit ihr identifizieren können.
Ich fempfand auch die Sprache von der Autorin gut gewählt, es wirkte auf mich, als habe sie manche Worte definitiv von Poppi übernommen (sonst hätte sie z.B. "Kind" statt "Dötz" schreiben können) und auch die klare Art, auf die Inhalte kommuniziert werden, passt.
Das Leben chronologisch mitzuverfolgen, war interessant - vor allem, wenn einem in dieser Chronologie immer wieder Namen begegnen, die man kennt und merkt, wie lange sich die Spielerinnen schon kennen. Als Person, die sich noch nicht so lange mit Frauenfußball (oder überhaupt Fußball) beschäftigt, wusste ich manche Sachen auch einfach noch gar nicht. Z.B., dass MVT zu Poppis Zeit dort die Trainerin von Duisburg war. Ich habe mir vorher auch nie Gedanken darum gemacht, wie Trainer:innen mit dem Team umgehen, dass sie trainieren. Das hat sich teilweise angefühlt wie Klassenlehrer:innen auf Klassenfahrt mit ihrer Klasse. Ein bisschen lustig, wenn man bedenkt, dass es sich (sobald es nicht mehr um die U-Mannschaften geht) bei den Spielerinnen um erwachsene Personen handelt. So Regeln wie "du musst dein Wasser austrinken beim Essen, andere wären dankbar dafür" wirken da etwas ulkig.
Die Entwicklungen, die sich während ihrer Karriere im Frauenfußball getan haben, sind anschaulich durch Poppis Augen erzählt - schon krass, was da alles in Gang gekommen ist. Und ich finde es gut, dass teilweise recht deutliche Worte gefunden werden, wenn es um den respektvollen Umgang mit den Spielerinnen (im Vergleich zu den männlichen Kollegen) geht.
Insgesamt verfolgt dieses Buch durchaus einen roten Faden, manchmal wirkten ein paar Sachen etwas unsortiert; sowohl Themenwechel als auch Umbrüche, zwischen denen nicht mal ein Absatz kam. Das war manchmal leicht irritierend, aber in Ordnung.
Vieles ist natürlich gespickt mit verkürzten Schilderungen einzelner Fußballspiele, was sich natürlich wiederholt, weil alle gängigen Wettbewerbe nunmal in gewisser Regelmäßigkeit stattfinden. Ich persönlich mochte das, kann mir aber vorstellen, dass der:die ein oder andere Lesende das nicht so spannend findet.
(Ich war manchmal außerdem nicht ganz happy mit der fehlenden kritischen Auseinandersetzung mit Wildtieren in Gefangenschaft, aber das ist halt was, was diesem Buch nicht zur Last gelegt werden kann.)
Graphic: Medical content
Moderate: Animal death, Cancer, Death of parent, Injury/Injury detail
Minor: Animal cruelty