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books_and_chocolate 's review for:
Morgen, morgen und wieder morgen
by Gabrielle Zevin
emotional
inspiring
reflective
medium-paced
Plot or Character Driven:
A mix
Strong character development:
Yes
Loveable characters:
Complicated
Diverse cast of characters:
Yes
Flaws of characters a main focus:
No
"Morgen, morgen und wieder morgen" ist ein besonderes Buch. Es lässt sich schwer in ein Genre einordnen, es ist nicht unbedingt eine Liebesgeschichte, auch kein Coming-of-Age Roman... Sondern eher eine Mischung aus verschiedenen Genres.
Der Roman spielt in den USA, in den 90er und 2000er Jahren. Im Fokus stehen die beiden ProtagonistInnen Sadie und Sam, die bereits in der Kindheit befreundet waren und sich nun während der Uni wiedertreffen. Beide sind große Fans von Computerspielen und entscheiden sich daher, gemeinsam mit Sams Mitbewohner ein eigenes Videospiel zu entwickeln. Diese ProtagonistInnen begleitet der Roman über ein Jahrzehnt intensiv. Begonnen mit ihrer Arbeit in der Spieleindustrie, ihrem Privatleben und ihrer Beziehung untereinander.
Besonders gut hat mir an dem Roman die Darstellung der Charaktere gefallen, alle Personen sind sehr vielschichtig und weisen sowohl positive, als auch negative Charakterzüge auf. Auch das Setting innerhalb der amerikanischen Spieleindustrie fand ich spannend, selbst als Nicht-Spielerin hatte ich im Anschluss Lust mal ein Retro-Game zu spielen. Man lernt auch eine ganze Menge darüber wie ein Computerspiel genau entwickelt und produziert wird.
Ebenfalls gut gelungen ist die Diversität der Charaktere. Ohne diese Thematiken stark in den Mittelpunkt zu stellen, haben die ProtagnistInnen verschiedene Hintergründe. Und auch mit Sadie eine Frau in der Spieleindustrie zu begleiten, war interessant.
Leider war speziell die zweite Hälfte des Romans sehr negativ eingefärbt, zerbrochene Freundschaften, berufliche Tiefschläge, gesundheitliche Probleme, Traumata und Trauer werden hier intensiv behandelt. Dabei hätte ich gerne noch etwas mehr von dem Enthusiasmus der ProtagonistInnen im ersten Teil gelesen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich gut lesen und alle Fachbegriffe sind auch für Nicht-SpielerInnen gut verständlich. Hier auch ein Lob an die Übersetzung, es war sicherlich nicht einfach in Bezug auf die Informatik-Begriffe den richtigen Ton in der Übersetzung zu treffen.
Das Cover ist toll, glücklicherweise wurde es von der englischsprachigen Ausgabe übernommen.
Insgesamt ein großartiges und ganz besonderes Buch! Nicht nur für Fans von Retro-Computerspielen.
Ich habe dieses Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Der Roman spielt in den USA, in den 90er und 2000er Jahren. Im Fokus stehen die beiden ProtagonistInnen Sadie und Sam, die bereits in der Kindheit befreundet waren und sich nun während der Uni wiedertreffen. Beide sind große Fans von Computerspielen und entscheiden sich daher, gemeinsam mit Sams Mitbewohner ein eigenes Videospiel zu entwickeln. Diese ProtagonistInnen begleitet der Roman über ein Jahrzehnt intensiv. Begonnen mit ihrer Arbeit in der Spieleindustrie, ihrem Privatleben und ihrer Beziehung untereinander.
Besonders gut hat mir an dem Roman die Darstellung der Charaktere gefallen, alle Personen sind sehr vielschichtig und weisen sowohl positive, als auch negative Charakterzüge auf. Auch das Setting innerhalb der amerikanischen Spieleindustrie fand ich spannend, selbst als Nicht-Spielerin hatte ich im Anschluss Lust mal ein Retro-Game zu spielen. Man lernt auch eine ganze Menge darüber wie ein Computerspiel genau entwickelt und produziert wird.
Ebenfalls gut gelungen ist die Diversität der Charaktere. Ohne diese Thematiken stark in den Mittelpunkt zu stellen, haben die ProtagnistInnen verschiedene Hintergründe. Und auch mit Sadie eine Frau in der Spieleindustrie zu begleiten, war interessant.
Leider war speziell die zweite Hälfte des Romans sehr negativ eingefärbt, zerbrochene Freundschaften, berufliche Tiefschläge, gesundheitliche Probleme, Traumata und Trauer werden hier intensiv behandelt. Dabei hätte ich gerne noch etwas mehr von dem Enthusiasmus der ProtagonistInnen im ersten Teil gelesen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich gut lesen und alle Fachbegriffe sind auch für Nicht-SpielerInnen gut verständlich. Hier auch ein Lob an die Übersetzung, es war sicherlich nicht einfach in Bezug auf die Informatik-Begriffe den richtigen Ton in der Übersetzung zu treffen.
Das Cover ist toll, glücklicherweise wurde es von der englischsprachigen Ausgabe übernommen.
Insgesamt ein großartiges und ganz besonderes Buch! Nicht nur für Fans von Retro-Computerspielen.
Ich habe dieses Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.