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timefliesaway 's review for:
Die Magie der Lüge
by Nicole Gozdek
Ich bin sehr Zwiegestalten. Zum Ende hin hat sich das lesen dann doch gelohnt, aber die Seiten dahin, vor allem die ersten 200, haben mich extrem viel Geduld gekostet. Und mein Hass zu Tirasan wuchs immer mehr, vor allem weil ich mit Anderta so gut mitfühlen konnte! Echt kaum auzuhalten.
Wie gesagt, zum Ende hin werden dann alle Probleme mehr oder weniger gelost und die Charaktere sehen ihre Fehler ein.
Ich find es nur echt nervig, dass Tirasan basically ein Gott ist, so wie er die Welt nach seinen Wünschen verändert. Ernsthaft? Das geht mir so zum Kragen hinaus! Und dass er am Ende dann auch noch den unschuldigen und das Opfer spielt; nach dem Motto “Ich wollte das doch nicht” bzw. “Ich hab es nur gut gemeint”... ne, du, nicht mit mir!
Tirasan ist halt so ziemlich dieser Charakter: unbewusst aufmerksamkeitsgeil; redet sich und seine Gaben immer scheucht, sodass seine Freunde ihm Komplimente machen müssen; handelt aus egoistischen Gründen, aber weil er auch allgemeine positive Änderungen über die Welt will, beschuldigt ihn niemand – stattdessen beschuldigt er nur andere, Egoisten zu sein; die ganze Welt dreht sich um ihn, und wag es ja nicht, Aufmerksamkeit zu suchen, weil er sie dir nehmen wird.
Außerdem tat mir Anderta schon echt leid. Anfangs fand ich es ja schwer, mich in sie hineinzuversetzen, weil ich fürchtete, dass das wieder so ein YA Roman wird, wo die weibliche Protagonistin das schwache Lamm spielt... aber zum Glück war dem nicht so. Abgesehen von Rustan, hat Anderta wirklich am meisten gelitten. Ich fand’s ja schon etwas erschreckend, dass sich alle um Tirasan sorgten, der so ein unschuldiges Gesicht hat, aber dann kaum eine Reaktion zeigen, nachdem sie erfahren, dass Anderta ziemlich durchmachen musste (vor allem körperlich). Andererseits ist es auch mal wieder erfrischend einen Protagonisten zu haben, der kein Drama über sowas macht und auf sich allein aufpassen kann.
Insgesamt fand ich die Fantasy Welt wieder gut durchdacht, genau wie im letzten Band. Durch die neue Wirklichkeit sind zwar ein paar plotholes entstanden, aber das kann auch daran liegen, dass wir mit Anderta uns langsam an die neue Realität gewöhnen mussten, also wer weiß.
Wie gesagt, zum Ende hin werden dann alle Probleme mehr oder weniger gelost und die Charaktere sehen ihre Fehler ein.
Ich find es nur echt nervig, dass Tirasan basically ein Gott ist, so wie er die Welt nach seinen Wünschen verändert. Ernsthaft? Das geht mir so zum Kragen hinaus! Und dass er am Ende dann auch noch den unschuldigen und das Opfer spielt; nach dem Motto “Ich wollte das doch nicht” bzw. “Ich hab es nur gut gemeint”... ne, du, nicht mit mir!
Tirasan ist halt so ziemlich dieser Charakter: unbewusst aufmerksamkeitsgeil; redet sich und seine Gaben immer scheucht, sodass seine Freunde ihm Komplimente machen müssen; handelt aus egoistischen Gründen, aber weil er auch allgemeine positive Änderungen über die Welt will, beschuldigt ihn niemand – stattdessen beschuldigt er nur andere, Egoisten zu sein; die ganze Welt dreht sich um ihn, und wag es ja nicht, Aufmerksamkeit zu suchen, weil er sie dir nehmen wird.
Außerdem tat mir Anderta schon echt leid. Anfangs fand ich es ja schwer, mich in sie hineinzuversetzen, weil ich fürchtete, dass das wieder so ein YA Roman wird, wo die weibliche Protagonistin das schwache Lamm spielt... aber zum Glück war dem nicht so. Abgesehen von Rustan, hat Anderta wirklich am meisten gelitten. Ich fand’s ja schon etwas erschreckend, dass sich alle um Tirasan sorgten, der so ein unschuldiges Gesicht hat, aber dann kaum eine Reaktion zeigen, nachdem sie erfahren, dass Anderta ziemlich durchmachen musste (vor allem körperlich). Andererseits ist es auch mal wieder erfrischend einen Protagonisten zu haben, der kein Drama über sowas macht und auf sich allein aufpassen kann.
Insgesamt fand ich die Fantasy Welt wieder gut durchdacht, genau wie im letzten Band. Durch die neue Wirklichkeit sind zwar ein paar plotholes entstanden, aber das kann auch daran liegen, dass wir mit Anderta uns langsam an die neue Realität gewöhnen mussten, also wer weiß.